736 Begriffe aus IT, Netzwerk, Sicherheit und Programmierung: erst kurz erklärt, dann ausführlicher. Suche nach einem Wort oder wähle einen Buchstaben.
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Startet meist automatisch mit dem Betriebssystem und läuft dauerhaft weiter, um bestimmte Funktionen bereitzustellen — z. B. ein Druckdienst, ein Netzwerkdienst oder ein Datenbankserver. Verwaltet wird das unter Windows über den Task Manager/die Dienste-Verwaltung, unter Linux z. B. über systemd.
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Ganzer Artikel im Wiki →Jeder Netzwerkdienst läuft üblicherweise auf einem festen Port und wartet dort auf eingehende Anfragen (z. B. DNS auf Port 53, HTTP auf Port 80). Die Gesamtheit aktiver Dienste auf einem System bestimmt maßgeblich dessen Angriffsfläche — nicht benötigte Dienste sollten aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden.
Verwandt: DHCP · DNS · FTP · HTTP · HTTPS · Netzwerkprotokolle
Ganzer Artikel im Wiki →In AP2 geht es um die berufliche Kernkompetenz. Für Anwendungsentwickler sind das typischerweise Planung und Entwurf von Software sowie Algorithmen und Datenstrukturen; für Systemintegratoren Planung von Netzwerken, Server- und Systemdienste.
Verwandt: Abschlusspruefung Teil 1 (AP1) · Modellierung: UML, Flussdiagramm, EPK und BPMN · Prüfungswesen im Überblick · Verkabelungsplan · Berufsschule und Lernfelder · Praktische Prüfung (Projekt)
Ganzer Artikel im Wiki →Statt physische Server zu kaufen, mietet man bei AWS Rechenleistung (EC2), Speicher (S3), Datenbanken (RDS) und viele weitere Dienste nach tatsächlichem Verbrauch. AWS war 2006 einer der ersten großen Cloud-Anbieter und ist bis heute Marktführer, mit Microsoft Azure und Google Cloud als größten Konkurrenten.
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Ganzer Artikel im Wiki →Syntaktisch eng an Java und C++ angelehnt (geschweifte Klammern, statische Typisierung), aber mit modernen Spracherweiterungen wie LINQ, async/await und Nullable-Reference-Types. Wird vor allem für Windows-Anwendungen, Unity-Spieleentwicklung und Backend-Dienste mit ASP.NET eingesetzt.
Ganzer Artikel im Wiki →Beispiele: ein Browser, der eine Webseite von einem Webserver lädt, oder ein E-Mail-Programm, das Nachrichten von einem Mailserver abruft. Ein Gerät kann je nach Kontext gleichzeitig Client und Server sein (z. B. bei Peer-to-Peer-Systemen).
Verwandt: Endgerät · Server · Next.js App Router · MCP (Model Context Protocol) · Streamable HTTP · ARP
Ganzer Artikel im Wiki →Rechtsgrundlage in Deutschland ist § 25 TDDDG (Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz, früher TTDSG), das die europäische ePrivacy-Richtlinie umsetzt. Es betrifft nicht nur Cookies, sondern jedes Speichern und Auslesen auf dem Endgerät (LocalStorage, Fingerprinting, Tracking-Pixel). Werden dabei zusätzlich personenbezogene Daten verarbeitet, greift zusätzlich die DSGVO.
Verwandt: Impressumspflicht (§ 5 TMG) · Cookies · DSGVO · Personenbezogene Daten
Ganzer Artikel im Wiki →"Distributed" bedeutet, dass die Anfragen nicht von einem einzelnen Rechner kommen, sondern von vielen — oft einem Botnetz aus zuvor gekaperten, infizierten Geräten. Das macht DDoS-Angriffe schwer zu blocken, da man nicht einfach eine einzelne IP-Adresse sperren kann. Schutzmaßnahmen umfassen spezialisierte DDoS-Schutzdienste (z. B. Cloudflare), Rate-Limiting und redundante Infrastruktur, die Lastspitzen abfedern kann.
Verwandt: Cybersecurity · Firewall · Malware · Scraper · Spoofing · Web Application Firewall (WAF)
Ganzer Artikel im Wiki →Läuft über einen API-Key (DEEPL_API_KEY), der kostenlose “API Free”-Plan reicht für kleinere Projekte. Praktisches Muster: Fehlt der Key, fällt der Code sauber auf die Ausgangssprache zurück, statt zu crashen — genauso wie bei anderen optionalen Diensten (z. B. Cloudflare Turnstile, Pusher).
Verwandt: next-intl · Pusher · API · Code
Ganzer Artikel im Wiki →Verschiedene Subcodes präzisieren den Grund — z. B. "Network Unreachable" (kein Weg zum Zielnetz bekannt), "Host Unreachable" (Zielgerät nicht erreichbar) oder "Port Unreachable" (kein Dienst hört auf dem angefragten Port). Wichtig für die Problemdiagnose, weil die Meldung sofort eingrenzt, wo im Übertragungsweg das Problem liegt.
Verwandt: ICMP · ICMP-Typen · Time Exceeded · Fehlermeldung · Meldung · Paket
Ganzer Artikel im Wiki →Klassisches HTTP ist für Echtzeitanwendungen ungeeignet, da der Client aktiv anfragen muss (Polling). Echtzeitfähigkeit wird stattdessen meist über WebSockets, Server-Sent Events oder Push-Dienste wie Pusher erreicht, bei denen der Server selbstständig Updates an verbundene Clients senden kann.
Verwandt: Pusher · HTTP · Latenz · Client · Server · Daten
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Hostname kann lokal (nur im eigenen Netzwerk gültig) oder öffentlich als Teil einer voll qualifizierten Domain (FQDN) sein. Er wird per DNS oder lokaler Namensauflösung (z. B. /etc/hosts) einer IP-Adresse zugeordnet.
Verwandt: Domain · DNS · DNS-Einträge
Ganzer Artikel im Wiki →Hydra probiert systematisch Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern (aus Wortlisten oder generiert) gegen einen Login-Dienst durch, bis eine funktioniert oder alle Kombinationen erschöpft sind. Der Einsatz gegen Systeme ohne ausdrückliche Erlaubnis ist illegal — legitim wird es im Rahmen autorisierter Penetrationstests genutzt, um zu prüfen, ob Systeme ausreichend gegen Brute-Force-Angriffe geschützt sind (z. B. durch Rate-Limiting oder Account-Sperren).
Verwandt: Nmap · FTP · SSH · 2FA · Hashing
Ganzer Artikel im Wiki →Digitale Identität kann sich auf Personen (Benutzerkonto), Geräte (Zertifikat auf einem Endgerät) oder Dienste (Server-Zertifikat) beziehen. Der Nachweis einer Identität läuft meist über einen von drei Faktoren: Wissen (Passwort), Besitz (Hardware-Token, Smartphone) oder Inhärenz (Fingerabdruck). Die Kombination mehrerer Faktoren ist die Grundlage von 2FA.
Verwandt: 2FA · Authentifizierung · Digitale ID · Zertifikat · Nutzer · Authentizität
Ganzer Artikel im Wiki →Nutzer verbinden sich mit einem IRC-Server, treten Channels bei (z. B. #support) und tauschen Nachrichten in Echtzeit aus. Vor modernen Diensten wie Slack oder Discord der De-facto-Standard für Community- und Entwickler-Chats; wird bis heute in vielen Open-Source-Projekten genutzt.
Verwandt: TCP · Internet · Kommunikation · Nutzer
Ganzer Artikel im Wiki →Je nach Aufgabe unterscheidet man Mail Transfer Agents (MTA, Versand/Weiterleitung per SMTP) und Mail Delivery/Access-Dienste (Abruf per IMAP/POP3). Welcher Mailserver für eine Domain zuständig ist, wird über den MX-Eintrag im DNS festgelegt.
Verwandt: IMAP · SMTP · E-Mails · Mail · MX-Eintrag · Resend
Ganzer Artikel im Wiki →Grundlage ist der europäische Digital Services Act (DSA, Verordnung (EU) 2022/2065), in Deutschland ergänzt durch das Digitale-Dienste-Gesetz. Der englische Name lautet „Notice and Action“. Wer Nutzerinhalte hostet (Forum, Kommentare, Chat), soll einen leicht auffindbaren Meldeweg anbieten, Meldungen sorgfältig prüfen und dem Meldenden sowie dem Betroffenen mitteilen, wie entschieden wurde.
Verwandt: Rate Limiting · Audit Log · DSGVO
Ganzer Artikel im Wiki →NetBIOS stellt Windows-Netzwerken grundlegende Dienste für Namensauflösung, Sitzungsverwaltung und Datagramm-Verteilung bereit. Der Datagram-Dienst (Port 138) läuft verbindungslos über UDP und wird z. B. für Broadcast-Nachrichten innerhalb eines Windows-Arbeitsgruppen-Netzes genutzt — heute größtenteils durch DNS und Active Directory abgelöst.
Verwandt: NetBIOS-NS · Broadcast · DNS · Port · TCP · UDP
Ganzer Artikel im Wiki →In reinen Windows-Netzen ohne DNS-Server konnten Rechner sich früher allein über ihren NetBIOS-Namen (z. B. PC-BUERO1) finden. Heute weitgehend durch DNS ersetzt, aber aus Kompatibilitätsgründen in vielen Windows-Installationen noch aktiv — und ein bekannter Angriffsvektor, wenn ungeschützt aus dem Internet erreichbar.
Verwandt: NetBIOS-DGM · Broadcast · DNS · IP-Adressen · Port · Subnetz
Ganzer Artikel im Wiki →Nmap schickt gezielt Pakete an einen oder mehrere Hosts und wertet die Antworten aus, um herauszufinden, welche Ports offen, geschlossen oder gefiltert (z. B. durch eine Firewall) sind. Systemadministratoren nutzen es, um die eigene Angriffsfläche zu kennen ("welche Dienste sind von außen erreichbar?"), Pentester nutzen es zur Aufklärungsphase eines autorisierten Tests. Ein Scan gegen fremde Systeme ohne Erlaubnis ist rechtlich problematisch.
Verwandt: Port · Firewall · Hydra · Netzwerkdienste · RST · SYN
Ganzer Artikel im Wiki →In der Softwareentwicklung wird zwischen dem realen Menschen und dem "User"-Datensatz unterschieden, der ihn im System repräsentiert (Identität, Rechte, gespeicherte Einstellungen). Nutzerverwaltung umfasst typischerweise Authentifizierung (wer bist du?) und Autorisierung (was darfst du?).
Verwandt: Authentifizierung · Identität · Dienst · Rate Limiting · Anycast · IRC
Ganzer Artikel im Wiki →Polling ist einfach zu implementieren, verschwendet aber Ressourcen, wenn oft "nichts Neues" die Antwort ist. Push-Mechanismen (z. B. WebSockets, Server-Sent Events, Mobile Push Notifications) sind effizienter, brauchen aber eine dauerhafte Verbindung oder einen externen Push-Dienst.
Verwandt: Request · Bandbreite · HTTP · Load-Balancing · SNMP · Streaming
Ganzer Artikel im Wiki →Eine IP-Adresse identifiziert das Gerät, der Port die konkrete Anwendung darauf — z. B. Port 80 für HTTP, Port 443 für HTTPS, Port 22 für SSH. Die ersten 1023 Ports gelten als "well-known ports" mit standardisierter Zuordnung (Standard-Port).
Verwandt: Quell-Port · Sockets · Standard-Port · Ziel-Port · Firewall · Nmap
Ganzer Artikel im Wiki →PostgreSQL gilt gegenüber MySQL/MariaDB oft als die "technisch mächtigere" Wahl (z. B. bei komplexen Abfragen, Transaktionsverhalten, benutzerdefinierten Datentypen), bei ähnlich einfacher Einrichtung. Dienste wie Neon oder Supabase bieten PostgreSQL als verwaltete "Serverless"-Variante an.
Verwandt: MariaDB · MySQL · NeonDB · SQL · Drizzle ORM · Neon
Ganzer Artikel im Wiki →Der Begriff wird breiter verwendet: Hosting-Provider stellen Serverplätze bereit, Cloud-Provider (z. B. Vercel, AWS) ganze Infrastruktur, Domain-Provider/Registrare verwalten Domainregistrierungen. Gemeinsam ist allen, dass sie eine technische Infrastruktur bereitstellen, die Kunden nutzen statt selbst zu betreiben.
Verwandt: Internet · Vercel · AWS · Dienst · Domain
Ganzer Artikel im Wiki →Man abonniert im Browser einen “Channel”; der Server “published” Events auf diesen Channel, Pusher leitet sie in Echtzeit an alle verbundenen Clients weiter. Private Channels (z. B. persönliche Chats) brauchen einen eigenen Server-Endpoint (Auth-Endpoint), der bei jedem Verbindungsversuch prüft, ob der User überhaupt Zugriff auf diesen Channel haben darf.
Verwandt: Rate Limiting · DeepL API · Sockets · Server · Browser · Dienst
Ganzer Artikel im Wiki →Damit E-Mails nicht im Spam landen und als “echt” von der eigenen Domain erkannt werden, müssen bestimmte DNS-Einträge gesetzt werden — u. a. ein DKIM-Eintrag (digitale Signatur) und SPF (welche Server im Namen der Domain mailen dürfen). Optional lässt sich eine Tracking-Subdomain einrichten, über die Resend erfasst, ob E-Mails geöffnet oder Links darin angeklickt wurden.
Verwandt: DNS-Records · Environment Variables · Signatur · Server · Dienst · SaaS
Ganzer Artikel im Wiki →Ein RST wird typischerweise gesendet, wenn ein Paket bei einer Verbindung ankommt, die auf Empfängerseite gar nicht (mehr) existiert — z. B. weil auf dem angesprochenen Port kein Dienst lauscht, oder weil die Verbindung durch eine Firewall oder einen Absturz bereits weggefallen ist. Anders als bei einem geordneten FIN-Abbau werden dabei noch ungesendete oder unbestätigte Daten stillschweigend verworfen.
Verwandt: FIN · TCP · SYN · Firewall · Nmap
Ganzer Artikel im Wiki →Anders als das JDK (spezifisch für Java) ist "SDK" ein allgemeiner Oberbegriff — es gibt z. B. Android-SDKs, iOS-SDKs oder SDKs für einzelne Cloud-Dienste. Enthält typischerweise APIs, Compiler/Build-Tools, Beispielcode und oft einen Emulator zum Testen.
Verwandt: API · JDK · Stripe · Java
Ganzer Artikel im Wiki →Serverhardware ist meist auf Dauerbetrieb, Redundanz und hohen Durchsatz statt auf einzelne Nutzererfahrung ausgelegt (ECC-RAM, redundante Netzteile, Server-CPUs mit vielen Kernen). "Server" bezeichnet sowohl die physische Maschine als auch die darauf laufende Software (z. B. ein Webserver-Prozess).
Verwandt: Client · Computer · Neon · Next.js App Router · DNS-Records · Streamable HTTP
Ganzer Artikel im Wiki →Standard-Ports sorgen dafür, dass ein Client nicht raten muss, auf welchem Port ein Dienst erreichbar ist — er kann sich auf die Konvention verlassen. Ein Dienst kann trotzdem auf einem anderen Port laufen (z. B. aus Sicherheitsgründen SSH auf Port 2222 statt 22), muss dann aber vom Client explizit angesprochen werden.
Verwandt: Port · SSH · Ziel-Port · FTP · HTTP · IMAP
Ganzer Artikel im Wiki →Im Test-Modus lässt sich der komplette Checkout-Flow technisch identisch zum Live-Betrieb durchspielen (mit Test-Kreditkartennummern), ganz ohne vollständige Geschäftsverifizierung. Erst der Wechsel in den Live-Modus (echtes Geld) verlangt Nachweise wie Gewerbeanmeldung/Handelsregister.
Verwandt: Environment Variables · Multi-Tenant-Architektur · Code · JSON · SaaS · SDK
Ganzer Artikel im Wiki →Subdomains werden über einen eigenen DNS-Eintrag (meist CNAME oder A-Eintrag) angelegt und erlauben es, verschiedene Dienste oder Bereiche unter derselben Domain zu trennen, ohne eine neue Domain registrieren zu müssen — z. B. shop., api. oder wiki..
Verwandt: CNAME · Domain · Second-Level-Domain · Multi-Tenant-Architektur · A-Eintrag · NS-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Store ist entweder Public (jeder mit der URL kann die Datei sehen — passend für Produktbilder) oder Private (Zugriff nur über signierte URLs/eine eigene Prüf-Route — passend für vertrauliche Anhänge). Ein Projekt kann mehrere Stores gleichzeitig haben.
Verwandt: Vercel · AWS · Dateien · URL
Ganzer Artikel im Wiki →Der Verkabelungsplan verbindet die Funktionen des logischen Netzwerkplans (welche Geräte, VLANs und Dienste gibt es?) mit dem Gebäudeplan (welche Räume, Wege und Kabeltrassen gibt es?). Ohne ihn weiß niemand, welches Kabel in der Wand zu welchem Port im Schrank gehört, und jede Störung, jeder Umzug und jede Erweiterung wird zur Suche.
Verwandt: Netzwerkschrank · Patchpanel · Cat-Kabel · Bandbreite · Ethernet · Fiber
Ganzer Artikel im Wiki →Anders als der zufällige Quell-Port ist der Ziel-Port meist fest bekannt, weil er den gewünschten Dienst adressiert (z. B. Ziel-Port 443 für einen HTTPS-Aufruf). Eine Firewall entscheidet häufig anhand des Ziel-Ports, welcher Traffic durchgelassen wird.
Verwandt: Port · Quell-Port · Standard-Port · Destination Unreachable · Netzwerkdienste · Sockets
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