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Domains sind hierarchisch aufgebaut und werden per DNS in IP-Adressen aufgelöst. Eine Domain besteht aus mehreren durch Punkte getrennten Teilen (Labels), die von rechts nach links immer spezifischer werden — von der TLD über die Second-Level-Domain bis zu optionalen Subdomains.
Verwandt: DNS · AAAA-Eintrag · DNS-Einträge · Hostnames · Root-Domain · Second-Level-Domain
Ganzer Artikel im Wiki →Die Root-Domain wird von 13 weltweit verteilten Root-Nameserver-Gruppen verwaltet, die auf die zuständigen Nameserver für jede TLD verweisen. Im Alltag wird der abschließende Punkt meist weggelassen, Browser und DNS-Resolver ergänzen ihn implizit.
Verwandt: Domain · TLD · DNS · Browser · A-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Die Second-Level-Domain wird bei einer Registrierungsstelle (Registrar) registriert und ist der Teil, den man sich typischerweise "kauft". Darunter können beliebig viele Subdomains angelegt werden.
Verwandt: Domain · Subdomain · TLD
Ganzer Artikel im Wiki →Subdomains werden über einen eigenen DNS-Eintrag (meist CNAME oder A-Eintrag) angelegt und erlauben es, verschiedene Dienste oder Bereiche unter derselben Domain zu trennen, ohne eine neue Domain registrieren zu müssen — z. B. shop., api. oder wiki..
Verwandt: CNAME · Domain · Second-Level-Domain · Multi-Tenant-Architektur · A-Eintrag · NS-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Der A-Eintrag ("Address Record") ist der grundlegendste DNS-Eintragstyp — er beantwortet die Frage "welche IP-Adresse gehört zu diesem Namen?" für IPv4. Für IPv6-Adressen übernimmt stattdessen der AAAA-Eintrag dieselbe Aufgabe.
Verwandt: DNS · AAAA-Eintrag · CNAME · DNS-Einträge · IPv4 · Load-Balancing
Ganzer Artikel im Wiki →Der Name "AAAA" ist kein Tippfehler: Eine IPv6-Adresse ist viermal so lang wie eine IPv4-Adresse (128 statt 32 Bit), daher vervierfachtes "A". Eine Domain kann gleichzeitig einen A- und einen AAAA-Eintrag besitzen, damit sowohl IPv4- als auch IPv6-fähige Clients sie erreichen ("Dual-Stack").
Verwandt: A-Eintrag · DNS-Einträge · Domain · DNS · IPv6 · CNAME
Ganzer Artikel im Wiki →Jede ccTLD wird von einer nationalen Registrierungsstelle verwaltet (für .de z. B. die DENIC) und unterliegt oft eigenen, landesspezifischen Vergaberichtlinien (z. B. Pflicht zu einem admin-c mit Wohnsitz im jeweiligen Land).
Verwandt: Geografische TLD · Ländercodes · TLD · Code
Ganzer Artikel im Wiki →Zum Beispiel kann wiki.emzett-digital.com per CNAME auf emzett-digital.com zeigen — die eigentliche IP-Auflösung erfolgt dann über den Zieleintrag. Ein CNAME darf laut Standard nicht neben anderen Eintragstypen (z. B. MX) für denselben Namen existieren, das ist eine häufige Fehlerquelle bei der DNS-Konfiguration.
Verwandt: A-Eintrag · DNS-Einträge · Subdomain · DNS-Records · DNS · AAAA-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Funktioniert hierarchisch: Ein DNS-Resolver fragt zunächst die Root-Nameserver, dann die für die TLD zuständigen Server, dann die für die konkrete Domain zuständigen Nameserver — bis die passende IP gefunden ist. Ergebnisse werden dank TTL zwischengespeichert (Caching), damit nicht jede Anfrage die volle Kette durchläuft.
Verwandt: Anycast · UDP · A-Eintrag · DNS-Einträge · Domain · DHCP
Ganzer Artikel im Wiki →Jeder DNS-Eintrag hat einen Typ (z. B. A, AAAA, CNAME, MX, TXT, NS), einen Namen, einen Wert und eine TTL. Eine Domain kann beliebig viele Einträge unterschiedlichen Typs besitzen; welche Nameserver für eine Domain autoritativ sind, wird wiederum über NS-Einträge festgelegt.
Verwandt: DNS · A-Eintrag · AAAA-Eintrag · CNAME · Domain · MX-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Wichtige Typen: A (Domain → IP-Adresse), CNAME (Domain → andere Domain), TXT (beliebiger Text, z. B. für Domain-Verifizierung oder SPF/DKIM), MX (Mail-Server-Zuständigkeit). Ein Wildcard-Eintrag (*.domain.de) deckt beliebige Subdomains gleichzeitig ab — bei extern verwalteten DNS-Anbietern (wie hier OVH) lässt sich das nicht mit einzelnen A/CNAME-Records lösen, dafür müsste der Hosting-Anbieter die komplette Nameserver-Verwaltung übernehmen.
Verwandt: Multi-Tenant-Architektur · Resend · Vercel · Server · CNAME · Domain
Ganzer Artikel im Wiki →Die Vergabestelle prüft bei geschlossenen TLDs eine Berechtigung (Nachweis, Zugehörigkeit, Branche), bevor eine Registrierung möglich ist. Das soll Vertrauen schaffen und Missbrauch erschweren, da die TLD selbst schon eine Aussage über den Domaininhaber macht.
Verwandt: Offene TLD · TLD · Thematische TLD
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Hostname kann lokal (nur im eigenen Netzwerk gültig) oder öffentlich als Teil einer voll qualifizierten Domain (FQDN) sein. Er wird per DNS oder lokaler Namensauflösung (z. B. /etc/hosts) einer IP-Adresse zugeordnet.
Verwandt: Domain · DNS · DNS-Einträge
Ganzer Artikel im Wiki →Der Versand läuft über SMTP, der Abruf typischerweise über IMAP oder POP3. Eine Mail-Adresse besteht aus einem lokalen Teil und einer Domain (name@domain.tld), wobei die Domain per MX-Eintrag auf den zuständigen Mailserver verweist.
Verwandt: SMTP · E-Mails · Mailserver · MX-Eintrag · IMAP · DNS-Einträge
Ganzer Artikel im Wiki →Je nach Aufgabe unterscheidet man Mail Transfer Agents (MTA, Versand/Weiterleitung per SMTP) und Mail Delivery/Access-Dienste (Abruf per IMAP/POP3). Welcher Mailserver für eine Domain zuständig ist, wird über den MX-Eintrag im DNS festgelegt.
Verwandt: IMAP · SMTP · E-Mails · Mail · MX-Eintrag · Resend
Ganzer Artikel im Wiki →Typisches Muster: kunde1.meine-plattform.de, kunde2.meine-plattform.de usw. laufen alle über dieselbe Code-Basis, aber mit getrennten Daten pro Tenant. Braucht in der Regel einen Wildcard-DNS-Eintrag und eine Zahlungslösung, die Geld an mehrere Empfänger verteilen kann (z. B. Stripe Connect).
Verwandt: DNS-Records · proxy.ts (Next.js Middleware-Nachfolger) · Stripe · Daten · Subdomain
Ganzer Artikel im Wiki →Ein MX-Eintrag besteht aus einer Priorität und dem Hostnamen des Zielservers. Bei mehreren MX-Einträgen versucht ein sendender Mailserver zuerst den mit der niedrigsten Prioritätszahl, bei Fehlschlag die nächsten — das ermöglicht Ausfallsicherheit über mehrere Mailserver hinweg.
Verwandt: DNS-Einträge · Mail · Mailserver · DNS · SMTP · A-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →In reinen Windows-Netzen ohne DNS-Server konnten Rechner sich früher allein über ihren NetBIOS-Namen (z. B. PC-BUERO1) finden. Heute weitgehend durch DNS ersetzt, aber aus Kompatibilitätsgründen in vielen Windows-Installationen noch aktiv — und ein bekannter Angriffsvektor, wenn ungeschützt aus dem Internet erreichbar.
Verwandt: NetBIOS-DGM · Broadcast · DNS · IP-Adressen · Port · Subnetz
Ganzer Artikel im Wiki →Beim Registrieren einer Domain werden die NS-Einträge beim Registrar hinterlegt und zeigen meist auf die Nameserver des DNS-Hosters (z. B. Vercel, Cloudflare). Erst wenn diese Delegation korrekt gesetzt ist, greifen alle weiteren DNS-Einträge (A, CNAME, MX, ...) der Domain.
Verwandt: DNS-Einträge · Vercel · CNAME · Domain · Subdomain · TTL
Ganzer Artikel im Wiki →Der Begriff wird breiter verwendet: Hosting-Provider stellen Serverplätze bereit, Cloud-Provider (z. B. Vercel, AWS) ganze Infrastruktur, Domain-Provider/Registrare verwalten Domainregistrierungen. Gemeinsam ist allen, dass sie eine technische Infrastruktur bereitstellen, die Kunden nutzen statt selbst zu betreiben.
Verwandt: Internet · Vercel · AWS · Dienst · Domain
Ganzer Artikel im Wiki →Damit E-Mails nicht im Spam landen und als “echt” von der eigenen Domain erkannt werden, müssen bestimmte DNS-Einträge gesetzt werden — u. a. ein DKIM-Eintrag (digitale Signatur) und SPF (welche Server im Namen der Domain mailen dürfen). Optional lässt sich eine Tracking-Subdomain einrichten, über die Resend erfasst, ob E-Mails geöffnet oder Links darin angeklickt wurden.
Verwandt: DNS-Records · Environment Variables · Signatur · Server · Dienst · SaaS
Ganzer Artikel im Wiki →Thematische TLDs sind Teil der seit 2012 stark erweiterten Liste generischer TLDs (gTLD) und helfen, den Zweck einer Website schon am Domainnamen erkennbar zu machen. Registrierungsregeln (offen für alle vs. eingeschränkt) legt die jeweilige Vergabestelle fest.
Verwandt: TLD · Geschlossene TLD · Offene TLD · Website
Ganzer Artikel im Wiki →TLDs werden von der IANA verwaltet und in mehrere Typen unterteilt: länderspezifische (ccTLD, z. B. .de), generische/thematische (z. B. .shop, .dev) und weitere Sonderformen. Welche TLDs frei oder nur eingeschränkt registrierbar sind, regelt die jeweilige Vergabestelle.
Verwandt: ccTLD · Domain · Geografische TLD · Geschlossene TLD · Offene TLD · Root-Domain
Ganzer Artikel im Wiki →Häufige Verwendungen sind Domainverifizierung (z. B. bei Vercel oder Google Search Console: "füge diesen TXT-Eintrag hinzu, um den Besitz zu bestätigen") und E-Mail-Sicherheitsmechanismen wie SPF oder DKIM, die per TXT-Eintrag festlegen, welche Server im Namen der Domain Mails versenden dürfen.
Verwandt: DNS-Einträge · Vercel · Resend · DNS · Signatur · Server
Ganzer Artikel im Wiki →Eine URL setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: Schema (https://), Host/Domain, optionalem Port, Pfad, optionaler Query-String (?key=wert) und optionalem Fragment (#abschnitt). Sie ist ein Spezialfall des allgemeineren URI-Konzepts, das auch nicht-lokalisierbare Bezeichner (URN) umfasst.
Verwandt: HTTPS · Domain · Ressourcen · Streamable HTTP · Vercel Blob Storage · Port
Ganzer Artikel im Wiki →Projekte gehören zu einem “Team” oder dem persönlichen Account; jedes Projekt hat eigene Environment Variables, Domains und Storage-Anbindungen (z. B. Vercel Blob). Die CLI (vercel) kann parallel zum automatischen Git-Deploy manuell deployen (vercel --prod) — nützlich, wenn z. B. der Git-Commit-Autor beim automatischen Deploy blockiert wird.
Verwandt: Environment Variables · Vercel Blob Storage · Cron Job (Vercel) · DNS-Records · AWS · SaaS
Ganzer Artikel im Wiki →Eine einzelne Website kann aus einer einzigen Seite oder tausenden Unterseiten bestehen. Sie wird von einem oder mehreren Webservern ausgeliefert und über eine Domain bzw. Subdomain adressiert.
Verwandt: Impressumspflicht (§ 5 TMG) · HTTP · HTTPS · Quell-Port · Unicast · Server
Ganzer Artikel im Wiki →Technisch ist www nur eine normale Subdomain ohne besondere Bedeutung für DNS oder HTTP — die Konvention stammt aus den 1990ern, als Web, Mail und FTP oft auf getrennten Subdomains derselben Domain liefen. Viele moderne Seiten verzichten inzwischen darauf und leiten www. und die nackte Domain gegenseitig aufeinander um.
Verwandt: DNS · FTP · HTTP · CNAME · Domain · Mail
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Zertifikat wird von einer Zertifizierungsstelle (Certificate Authority, CA) digital signiert. Beim Aufbau einer TLS-Verbindung präsentiert der Server sein Zertifikat, der Client prüft die Signatur gegen eine Liste vertrauenswürdiger CAs (die im Betriebssystem/Browser hinterlegt sind). So kann der Client sicherstellen, dass er wirklich mit dem echten Server spricht und nicht mit einem Angreifer (Schutz vor Spoofing/Man-in-the-Middle).
Verwandt: Identität · Öffentlicher Schlüssel · Signatur · TLS · Zertifikatsstellen · HTTPS
Ganzer Artikel im Wiki →Bevor eine CA ein Zertifikat ausstellt, prüft sie (je nach Zertifikatstyp mehr oder weniger streng), ob der Antragsteller wirklich Kontrolle über die betreffende Domain/Organisation hat. Browser und Betriebssysteme vertrauen einer vordefinierten Liste von Root-CAs — jedes Zertifikat, das sich bis zu einer dieser Root-CAs zurückverfolgen lässt (Zertifikatskette), gilt als vertrauenswürdig. Bekannte CAs: Let's Encrypt (kostenlos, automatisiert), DigiCert.
Verwandt: Authentizität · Zertifikat · GPG · Kleopatra · Signatur · Browser
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