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Funktioniert hierarchisch: Ein DNS-Resolver fragt zunächst die Root-Nameserver, dann die für die TLD zuständigen Server, dann die für die konkrete Domain zuständigen Nameserver — bis die passende IP gefunden ist. Ergebnisse werden dank TTL zwischengespeichert (Caching), damit nicht jede Anfrage die volle Kette durchläuft.
Verwandt: Anycast · UDP · A-Eintrag · DNS-Einträge · Domain · DHCP
Ganzer Artikel im Wiki →Jeder DNS-Eintrag hat einen Typ (z. B. A, AAAA, CNAME, MX, TXT, NS), einen Namen, einen Wert und eine TTL. Eine Domain kann beliebig viele Einträge unterschiedlichen Typs besitzen; welche Nameserver für eine Domain autoritativ sind, wird wiederum über NS-Einträge festgelegt.
Verwandt: DNS · A-Eintrag · AAAA-Eintrag · CNAME · Domain · MX-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Wichtige Typen: A (Domain → IP-Adresse), CNAME (Domain → andere Domain), TXT (beliebiger Text, z. B. für Domain-Verifizierung oder SPF/DKIM), MX (Mail-Server-Zuständigkeit). Ein Wildcard-Eintrag (*.domain.de) deckt beliebige Subdomains gleichzeitig ab — bei extern verwalteten DNS-Anbietern (wie hier OVH) lässt sich das nicht mit einzelnen A/CNAME-Records lösen, dafür müsste der Hosting-Anbieter die komplette Nameserver-Verwaltung übernehmen.
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Ganzer Artikel im Wiki →Der A-Eintrag ("Address Record") ist der grundlegendste DNS-Eintragstyp — er beantwortet die Frage "welche IP-Adresse gehört zu diesem Namen?" für IPv4. Für IPv6-Adressen übernimmt stattdessen der AAAA-Eintrag dieselbe Aufgabe.
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Ganzer Artikel im Wiki →Der Name "AAAA" ist kein Tippfehler: Eine IPv6-Adresse ist viermal so lang wie eine IPv4-Adresse (128 statt 32 Bit), daher vervierfachtes "A". Eine Domain kann gleichzeitig einen A- und einen AAAA-Eintrag besitzen, damit sowohl IPv4- als auch IPv6-fähige Clients sie erreichen ("Dual-Stack").
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Ganzer Artikel im Wiki →Wird häufig bei global verteilten DNS-Root-Servern oder CDN-Infrastruktur eingesetzt: Nutzer in Europa und den USA erreichen dieselbe IP-Adresse, landen aber je nach Routing automatisch beim jeweils nächsten Rechenzentrum — das reduziert Latenz und verteilt Last.
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Ganzer Artikel im Wiki →Caches existieren auf vielen Ebenen — im Browser (HTML/CSS/JS/Bilder), auf DNS-Resolvern (Antworten bis zum Ablauf der TTL), in CDNs oder in der Datenbank-Anbindung einer Anwendung. Ziel ist immer, langsamere Originalquellen (Netzwerk, Datenbank) seltener anfragen zu müssen.
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Ganzer Artikel im Wiki →Zum Beispiel kann wiki.emzett-digital.com per CNAME auf emzett-digital.com zeigen — die eigentliche IP-Auflösung erfolgt dann über den Zieleintrag. Ein CNAME darf laut Standard nicht neben anderen Eintragstypen (z. B. MX) für denselben Namen existieren, das ist eine häufige Fehlerquelle bei der DNS-Konfiguration.
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Ganzer Artikel im Wiki →Ohne DHCP müsste jedem Gerät manuell eine IP-Adresse, Subnetzmaske, das Standard-Gateway und der DNS-Server eingetragen werden. Ein DHCP-Server verwaltet stattdessen einen Adresspool und vergibt (meist zeitlich befristete) Adressen automatisch nach einem Discover-Offer-Request-Acknowledge-Ablauf.
Verwandt: Broadcast · IP-Adressen · Unicast · DNS · IPv6 · MAC-Adressen
Ganzer Artikel im Wiki →Domains sind hierarchisch aufgebaut und werden per DNS in IP-Adressen aufgelöst. Eine Domain besteht aus mehreren durch Punkte getrennten Teilen (Labels), die von rechts nach links immer spezifischer werden — von der TLD über die Second-Level-Domain bis zu optionalen Subdomains.
Verwandt: DNS · AAAA-Eintrag · DNS-Einträge · Hostnames · Root-Domain · Second-Level-Domain
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Hostname kann lokal (nur im eigenen Netzwerk gültig) oder öffentlich als Teil einer voll qualifizierten Domain (FQDN) sein. Er wird per DNS oder lokaler Namensauflösung (z. B. /etc/hosts) einer IP-Adresse zugeordnet.
Verwandt: Domain · DNS · DNS-Einträge
Ganzer Artikel im Wiki →Kein zentral verwaltetes Netz, sondern ein "Netzwerk aus Netzwerken" (Internetworking) — Internet-Service-Provider, Rechenzentren, Unternehmensnetze usw. sind über Router und Backbone-Leitungen miteinander verbunden. Adressierung erfolgt über IP-Adressen, Namen darüber per DNS.
Verwandt: IP-Adressen · Router · Intranet · Provider · DNS · Fiber
Ganzer Artikel im Wiki →Es gibt zwei- und dreistellige Varianten (Alpha-2 bzw. Alpha-3); für ccTLDs wird ausschließlich der zweistellige Alpha-2-Code verwendet. Ländercodes tauchen auch außerhalb von DNS auf, z. B. in Telefonvorwahlen oder IBAN-Nummern.
Verwandt: ccTLD · DNS · ISO · Geografische TLD · TLD
Ganzer Artikel im Wiki →Je nach Aufgabe unterscheidet man Mail Transfer Agents (MTA, Versand/Weiterleitung per SMTP) und Mail Delivery/Access-Dienste (Abruf per IMAP/POP3). Welcher Mailserver für eine Domain zuständig ist, wird über den MX-Eintrag im DNS festgelegt.
Verwandt: IMAP · SMTP · E-Mails · Mail · MX-Eintrag · Resend
Ganzer Artikel im Wiki →Typisches Muster: kunde1.meine-plattform.de, kunde2.meine-plattform.de usw. laufen alle über dieselbe Code-Basis, aber mit getrennten Daten pro Tenant. Braucht in der Regel einen Wildcard-DNS-Eintrag und eine Zahlungslösung, die Geld an mehrere Empfänger verteilen kann (z. B. Stripe Connect).
Verwandt: DNS-Records · proxy.ts (Next.js Middleware-Nachfolger) · Stripe · Daten · Subdomain
Ganzer Artikel im Wiki →Ein MX-Eintrag besteht aus einer Priorität und dem Hostnamen des Zielservers. Bei mehreren MX-Einträgen versucht ein sendender Mailserver zuerst den mit der niedrigsten Prioritätszahl, bei Fehlschlag die nächsten — das ermöglicht Ausfallsicherheit über mehrere Mailserver hinweg.
Verwandt: DNS-Einträge · Mail · Mailserver · DNS · SMTP · A-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →NetBIOS stellt Windows-Netzwerken grundlegende Dienste für Namensauflösung, Sitzungsverwaltung und Datagramm-Verteilung bereit. Der Datagram-Dienst (Port 138) läuft verbindungslos über UDP und wird z. B. für Broadcast-Nachrichten innerhalb eines Windows-Arbeitsgruppen-Netzes genutzt — heute größtenteils durch DNS und Active Directory abgelöst.
Verwandt: NetBIOS-NS · Broadcast · DNS · Port · TCP · UDP
Ganzer Artikel im Wiki →In reinen Windows-Netzen ohne DNS-Server konnten Rechner sich früher allein über ihren NetBIOS-Namen (z. B. PC-BUERO1) finden. Heute weitgehend durch DNS ersetzt, aber aus Kompatibilitätsgründen in vielen Windows-Installationen noch aktiv — und ein bekannter Angriffsvektor, wenn ungeschützt aus dem Internet erreichbar.
Verwandt: NetBIOS-DGM · Broadcast · DNS · IP-Adressen · Port · Subnetz
Ganzer Artikel im Wiki →Jeder Netzwerkdienst läuft üblicherweise auf einem festen Port und wartet dort auf eingehende Anfragen (z. B. DNS auf Port 53, HTTP auf Port 80). Die Gesamtheit aktiver Dienste auf einem System bestimmt maßgeblich dessen Angriffsfläche — nicht benötigte Dienste sollten aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden.
Verwandt: DHCP · DNS · FTP · HTTP · HTTPS · Netzwerkprotokolle
Ganzer Artikel im Wiki →Beim Registrieren einer Domain werden die NS-Einträge beim Registrar hinterlegt und zeigen meist auf die Nameserver des DNS-Hosters (z. B. Vercel, Cloudflare). Erst wenn diese Delegation korrekt gesetzt ist, greifen alle weiteren DNS-Einträge (A, CNAME, MX, ...) der Domain.
Verwandt: DNS-Einträge · Vercel · CNAME · Domain · Subdomain · TTL
Ganzer Artikel im Wiki →Damit E-Mails nicht im Spam landen und als “echt” von der eigenen Domain erkannt werden, müssen bestimmte DNS-Einträge gesetzt werden — u. a. ein DKIM-Eintrag (digitale Signatur) und SPF (welche Server im Namen der Domain mailen dürfen). Optional lässt sich eine Tracking-Subdomain einrichten, über die Resend erfasst, ob E-Mails geöffnet oder Links darin angeklickt wurden.
Verwandt: DNS-Records · Environment Variables · Signatur · Server · Dienst · SaaS
Ganzer Artikel im Wiki →Die Root-Domain wird von 13 weltweit verteilten Root-Nameserver-Gruppen verwaltet, die auf die zuständigen Nameserver für jede TLD verweisen. Im Alltag wird der abschließende Punkt meist weggelassen, Browser und DNS-Resolver ergänzen ihn implizit.
Verwandt: Domain · TLD · DNS · Browser · A-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Subdomains werden über einen eigenen DNS-Eintrag (meist CNAME oder A-Eintrag) angelegt und erlauben es, verschiedene Dienste oder Bereiche unter derselben Domain zu trennen, ohne eine neue Domain registrieren zu müssen — z. B. shop., api. oder wiki..
Verwandt: CNAME · Domain · Second-Level-Domain · Multi-Tenant-Architektur · A-Eintrag · NS-Eintrag
Ganzer Artikel im Wiki →Bei DNS-Einträgen ist die TTL eine Zeitspanne in Sekunden, die bestimmt, wie lange ein Resolver das Ergebnis cachen darf, bevor er erneut beim autoritativen Nameserver nachfragt. Bei IP-Paketen ist die TTL stattdessen ein Zähler, der bei jedem durchlaufenen Router um 1 verringert wird und das Paket bei Erreichen von 0 verwirft — das verhindert, dass Pakete endlos im Netz kreisen.
Verwandt: Paket · Caching · DNS-Einträge · Cache-Tags und revalidateTag (Next.js) · DNS-Records · Upstash Redis
Ganzer Artikel im Wiki →Häufige Verwendungen sind Domainverifizierung (z. B. bei Vercel oder Google Search Console: "füge diesen TXT-Eintrag hinzu, um den Besitz zu bestätigen") und E-Mail-Sicherheitsmechanismen wie SPF oder DKIM, die per TXT-Eintrag festlegen, welche Server im Namen der Domain Mails versenden dürfen.
Verwandt: DNS-Einträge · Vercel · Resend · DNS · Signatur · Server
Ganzer Artikel im Wiki →Anders als TCP baut UDP keine Verbindung auf und wiederholt keine verlorenen Pakete — es schickt Datagramme einfach "fire and forget". Das macht es ideal für Anwendungen, bei denen ein einzelnes verlorenes Paket kein Drama ist, Geschwindigkeit aber entscheidend: Streaming, VoIP, Online-Gaming, DNS-Anfragen.
Verwandt: DNS · Paket · Streaming · TCP · Three-Way-Handshake · UDP-Header
Ganzer Artikel im Wiki →Technisch ist www nur eine normale Subdomain ohne besondere Bedeutung für DNS oder HTTP — die Konvention stammt aus den 1990ern, als Web, Mail und FTP oft auf getrennten Subdomains derselben Domain liefen. Viele moderne Seiten verzichten inzwischen darauf und leiten www. und die nackte Domain gegenseitig aufeinander um.
Verwandt: DNS · FTP · HTTP · CNAME · Domain · Mail
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