736 Begriffe aus IT, Netzwerk, Sicherheit und Programmierung: erst kurz erklärt, dann ausführlicher. Suche nach einem Wort oder wähle einen Buchstaben.
20 Treffer
Zwei Objekte derselben Klasse sind unabhängige Speicherbereiche: Ändert man ein Feld des einen, bleibt das andere unberührt (sofern es keine geteilte Referenz ist). Objektvariablen in Java speichern eine Referenz auf das Objekt im Heap, nicht das Objekt selbst.
Verwandt: Classes · Constructors · OOP · Garbage Collector · Java · Non-primitive Types
Ganzer Artikel im Wiki →Aus derselben Klasse lassen sich beliebig viele Objekte erzeugen, die jeweils unabhängige Kopien der in der Klasse definierten Felder besitzen (jedes Auto-Objekt hat z. B. seine eigene Farbe), aber sich dieselben Methoden teilen. Der Zugriff auf ein Objekt erfolgt über eine Referenz (siehe Non-primitive Types), nicht über den direkten Wert selbst.
Verwandt: Classes (Klassen) · Methods (Methoden) · OOP (Objektorientierte Programmierung) · Non-primitive Types (Referenztypen) · UML · Encapsulation (Kapselung)
Ganzer Artikel im Wiki →Es entkoppelt Sender und Empfänger: Viele Objekte können auf dasselbe Ereignis reagieren. Man findet es in grafischen Oberflächen (Klick-Ereignisse), in Event-Systemen, in der reaktiven Programmierung (RxJS, Streams) und in Frameworks wie Vue oder React, die die Oberfläche bei Datenänderungen aktualisieren.
Verwandt: Callback · Speicherleck (Memory Leak) · Strategy-Muster (Strategie) · Event Loop (Ereignisschleife) · Interface (Schnittstelle)
Ganzer Artikel im Wiki →Weil ein Vault nur aus Markdown-Dateien besteht, lässt er sich auch ganz ohne die Obsidian-App bearbeiten (z. B. direkt im Dateisystem über Claude Code). Erst für “lebendige” Funktionen – Backlinks, aktive Datei, Tags live abfragen – braucht man einen Weg, mit der laufenden App selbst zu sprechen. Dafür gibt’s das MCP-Plugin.
Verwandt: MCP (Model Context Protocol) · Code
Ganzer Artikel im Wiki →Im Gegensatz zu geschlossenen TLDs prüft die Vergabestelle bei offenen TLDs keine Berechtigung (kein Nachweis von Wohnsitz, Branche o. Ä.) — wer zuerst registriert, bekommt den Namen ("first come, first served").
Verwandt: Geschlossene TLD · TLD · Thematische TLD
Ganzer Artikel im Wiki →Anders als bei symmetrischer Verschlüsselung muss der öffentliche Schlüssel nicht geheim gehalten werden — im Gegenteil, er wird bewusst veröffentlicht (z. B. in einem Zertifikat). Was mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt wurde, kann nur mit dem zugehörigen privaten Schlüssel entschlüsselt werden, und umgekehrt lässt sich eine mit dem privaten Schlüssel erstellte Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel prüfen.
Verwandt: Asymmetrische Verschlüsselung · Public Key · Signatur · Zertifikat · Private Key · Symmetrische Verschlüsselung
Ganzer Artikel im Wiki →IndexedDB (statt localStorage) wird genutzt, weil ein Service Worker im Hintergrund darauf zugreifen können muss, auch wenn die eigentliche Seite gar nicht geöffnet ist — localStorage ist aus dem Service-Worker-Kontext heraus nicht erreichbar. Die Background Sync API (nur Chrome/Edge/Android) erlaubt dem Service Worker, das Nachholen auch anzustoßen, wenn die Seite geschlossen ist; als universeller Fallback (funktioniert auch auf Safari/iOS) dient zusätzlich ein einfacher 'online'-Browser-Event-Listener.
Verwandt: proxy.ts (Next.js Middleware-Nachfolger) · Verbindungsloses Protokoll · Android · API · Browser · iOS
Ganzer Artikel im Wiki →Java erzwingt OOP strenger als viele andere Sprachen: jede Methode muss innerhalb einer Klasse stehen, es gibt keine "freien" Funktionen. Die vier Grundpfeiler sind Kapselung (Encapsulation), Vererbung (Inheritance), Polymorphie (Polymorphism) und Abstraktion (Abstraction).
Verwandt: Java · Abstraction · Classes · Encapsulation · Inheritance · Objects
Ganzer Artikel im Wiki →Die vier zentralen Prinzipien der OOP sind Kapselung (Daten vor direktem Zugriff schützen), Vererbung (Klassen bauen aufeinander auf), Polymorphie (gleicher Aufruf, unterschiedliches Verhalten je nach konkretem Objekt) und Abstraktion (Komplexität hinter einer einfachen Schnittstelle verstecken). Gegenpol ist die prozedurale bzw. funktionale Programmierung, bei der Daten und Funktionen getrennt bleiben.
Verwandt: Abstraction (Abstraktion) · Encapsulation (Kapselung) · Classes (Klassen) · Objects (Objekte) · Polymorphism (Polymorphie) · Inheritance (Vererbung)
Ganzer Artikel im Wiki →Multiplikation/Division (* / %) binden stärker als Addition/Subtraktion (+ -), Vergleichsoperatoren binden schwächer als arithmetische, logisches UND (&&) bindet stärker als logisches ODER (||). Im Zweifel — oder um Lesbarkeit zu gewinnen — lohnt sich immer eine explizite Klammerung statt sich auf die Regeln zu verlassen.
Verwandt: Arithmetic Operators · Operatoren · Java · Assignment Operators
Ganzer Artikel im Wiki →Multiplikation und Division haben z. B. höhere Priorität als Addition und Subtraktion, sodass 2 + 3 * 4 als 2 + (3 * 4) = 14 ausgewertet wird, nicht als (2 + 3) * 4. Klammern überschreiben die Standard-Priorität explizit und machen komplexe Ausdrücke außerdem für Menschen leichter lesbar — im Zweifel lohnt sich eine Klammer mehr, als sich auf das korrekte Erinnern der Prioritätsregeln zu verlassen.
Verwandt: Arithmetic Operators (Arithmetische Operatoren) · Operatoren · Operatoren · Logical Operators (Logische Operatoren)
Ganzer Artikel im Wiki →Java gruppiert Operatoren in mehrere Kategorien: arithmetische (+ - * / %), Zuweisungs- (= += -=), Vergleichs- (== != < >) und logische (&& || !) Operatoren. Bei verschachtelten Ausdrücken entscheidet die Operator-Präzedenz, welcher Teil zuerst ausgewertet wird.
Verwandt: Arithmetic Operators · Assignment Operators · Comparison Operators · Logical Operators · Operator Precedence · Java
Ganzer Artikel im Wiki →Operatoren lassen sich grob in Kategorien einteilen: arithmetische (Rechenoperationen), Zuweisungs- (Werte setzen/verändern), Vergleichs- (Ergebnis ist wahr/falsch) und logische Operatoren (Bedingungen verknüpfen). Enthält ein Ausdruck mehrere Operatoren, entscheidet die Operator-Priorität, in welcher Reihenfolge sie ausgewertet werden.
Verwandt: Arithmetic Operators (Arithmetische Operatoren) · Logical Operators (Logische Operatoren) · Operator Precedence (Operator-Priorität) · Comparison Operators (Vergleichsoperatoren) · Assignment Operators (Zuweisungsoperatoren) · if-Statement
Ganzer Artikel im Wiki →Die Schichten von unten nach oben: Physical, Data Link, Network, Transport, Session, Presentation, Application. Jede Schicht kommuniziert nur mit der direkt darüber-/darunterliegenden und kapselt Details der jeweils anderen Schichten. In der Praxis orientiert sich das Internet eher am schlankeren TCP/IP-Modell (4 Schichten), das OSI-Modell dient aber weiterhin als didaktisches Referenzmodell, um Netzwerkprobleme einer bestimmten Ebene zuzuordnen (z. B. "Kabel defekt" = Schicht 1, "falsches Routing" = Schicht 3).
Verwandt: Ethernet · Frames · Header · OSI-Schicht: Application · OSI-Schicht: Transport · Physical Structure
Ganzer Artikel im Wiki →Für Nutzer und Anwendungsentwickler die "sichtbarste" Schicht, weil hier die eigentliche fachliche Kommunikation stattfindet (eine Webseite anfragen, eine E-Mail senden). Alle darunterliegenden Schichten (Presentation, Session, Transport, Network, Data Link, Physical) sind für die Anwendung transparent — sie muss sich nicht um Details wie Routing oder Bitübertragung kümmern.
Verwandt: OSI-Modell · OSI-Schicht: Presentation · FTP · HTTP · HTTPS · IMAP
Ganzer Artikel im Wiki →Sorgt dafür, dass es egal ist, ob Sender und Empfänger intern unterschiedliche Datenformate nutzen — die Presentation-Schicht übersetzt in ein gemeinsames Austauschformat, z. B. Unicode für Text. In vielen modernen Protokollstapeln nicht mehr als eigene technische Schicht sichtbar, sondern in die Anwendungsschicht integriert.
Verwandt: OSI-Schicht: Application · Bandbreite · OSI-Modell · Übertragung · TLS · Verschlüsselung
Ganzer Artikel im Wiki →Während die darunterliegende Network-Schicht (Schicht 3, IP) nur dafür sorgt, dass Pakete irgendwie ihr Ziel erreichen, kümmert sich die Transportschicht um Dinge wie Reihenfolge, Zuverlässigkeit (TCP) und die Unterscheidung mehrerer gleichzeitiger Verbindungen über Ports.
Verwandt: Multiplexing · OSI-Modell · HTTP · IP-Adressen · Port · Streaming
Ganzer Artikel im Wiki →Ausgabegeräte sind das Gegenstück zu Eingabegeräten (Input): sie nehmen ein digitales Signal entgegen und wandeln es in Bild, Ton oder ein physisches Ergebnis (Ausdruck) um. Manche Geräte sind beides zugleich (z. B. Touchscreens: Ein- und Ausgabe in einem).
Verwandt: Input (Eingabegerät) · Bildschirm · Drucker · Monitor · Daten
Ganzer Artikel im Wiki →Der Rückgabetyp allein reicht nicht, um zwei Methoden zu unterscheiden — nur Anzahl/Typ der Parameter zählen für Overloading. Nicht zu verwechseln mit Overriding (Methode einer Oberklasse in einer Unterklasse neu implementieren) — das ist ein anderes Konzept aus Inheritance.
Verwandt: Constructors · Methods · Parameters · Java · Inheritance · Polymorphism
Ganzer Artikel im Wiki →Welche der überladenen Varianten beim Aufruf tatsächlich ausgeführt wird, entscheidet der Compiler anhand der übergebenen Argumente — z. B. eine add(int, int)- und eine add(double, double)-Methode nebeneinander. Nicht zu verwechseln mit Overriding (Methodenüberschreibung), bei dem eine Unterklasse eine geerbte Methode mit identischer Signatur neu implementiert (siehe Vererbung).
Verwandt: Methods (Methoden) · Parameters (Parameter) · Signatur · Constructors (Konstruktoren) · Polymorphism (Polymorphie) · Inheritance (Vererbung)
Ganzer Artikel im Wiki →