736 Begriffe aus IT, Netzwerk, Sicherheit und Programmierung: erst kurz erklärt, dann ausführlicher. Suche nach einem Wort oder wähle einen Buchstaben.
17 Treffer
Ersetzt ältere unverschlüsselte Protokolle wie Telnet. Authentifizierung läuft per Passwort oder — deutlich sicherer — per Schlüssel-Schloss-Prinzip mit Public Key/Private Key. Bildet außerdem die Transportgrundlage für SFTP und SCP und lässt sich für Port-Weiterleitung/Tunneling zweckentfremden.
Verwandt: Multiplexing · Port-Weiterleitung · SCP · SFTP · SSH-CONNECT · SSH-TRANS
Ganzer Artikel im Wiki →SSH ist intern in mehrere Subprotokolle aufgeteilt: SSH-TRANS baut die verschlüsselte Grundverbindung auf, SSH-USERAUTH übernimmt die Authentifizierung des Nutzers darüber, und SSH-CONNECT verwaltet auf dieser authentifizierten Verbindung mehrere logische Kanäle gleichzeitig (z. B. eine interaktive Shell-Sitzung und gleichzeitig einen weitergeleiteten Port). Dieses Schichtenmodell erlaubt es, z. B. mehrere Terminal-Sitzungen oder Tunnel über eine einzige TCP-Verbindung zu multiplexen.
Verwandt: Multiplexing · SSH · SSH-TRANS · SSH-USERAUTH · Port · SFTP
Ganzer Artikel im Wiki →SSH-TRANS handelt beim Verbindungsaufbau den Verschlüsselungsalgorithmus aus, führt den Schlüsselaustausch durch und prüft den Server-Host-Key, damit der Client sicher sein kann, mit dem richtigen Server zu sprechen (Schutz vor Man-in-the-Middle). Erst auf dieser gesicherten Verbindung setzt SSH-USERAUTH auf, um den Nutzer zu authentifizieren.
Verwandt: SSH · SSH-CONNECT · SSH-USERAUTH · Handshake · Verschlüsselungsalgorithmus · Client
Ganzer Artikel im Wiki →Nachdem SSH-TRANS eine sichere, verschlüsselte Verbindung zum Server hergestellt hat, prüft SSH-USERAUTH, ob sich der Client gegenüber dem Server ausweisen kann. Beim gebräuchlichsten Verfahren, der Public-Key-Authentifizierung, beweist der Client den Besitz eines privaten Schlüssels, ohne diesen je zu übertragen — der Server kennt dafür nur den passenden öffentlichen Schlüssel. Erst nach erfolgreicher Authentifizierung öffnet SSH-CONNECT die eigentlichen Kanäle (Shell, Portweiterleitung usw.).
Verwandt: SSH · SSH-CONNECT · SSH-TRANS · Authentifizierung · Private Key · Public Key
Ganzer Artikel im Wiki →Läuft technisch meist über Remote-Desktop-Protokolle oder SSH/Shell-Zugriff, oft zusätzlich per VPN abgesichert. Im IT-Support-Alltag (siehe Helpdesks) einer der häufigsten Wege, Probleme bei Kunden oder Mitarbeitenden zu lösen, ohne einen Vor-Ort-Termin zu brauchen.
Verwandt: Port · SSH · Authentifizierung · VPN · Computer · Helpdesk
Ganzer Artikel im Wiki →Hydra probiert systematisch Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern (aus Wortlisten oder generiert) gegen einen Login-Dienst durch, bis eine funktioniert oder alle Kombinationen erschöpft sind. Der Einsatz gegen Systeme ohne ausdrückliche Erlaubnis ist illegal — legitim wird es im Rahmen autorisierter Penetrationstests genutzt, um zu prüfen, ob Systeme ausreichend gegen Brute-Force-Angriffe geschützt sind (z. B. durch Rate-Limiting oder Account-Sperren).
Verwandt: Nmap · FTP · SSH · 2FA · Hashing
Ganzer Artikel im Wiki →"Leitung" wird sowohl für die reale physikalische Übertragungsstrecke (Kabel, Funkstrecke) als auch für eine logische, dedizierte Verbindung verwendet, die über ein gemeinsam genutztes Netz aufgebaut wird (z. B. eine Standleitung oder ein SSH-Tunnel). Eigenschaften wie Bandbreite und Latenz einer Leitung bestimmen direkt, wie viele Daten in welcher Zeit übertragen werden können.
Verwandt: Bandbreite · Latenz · Tunnel · Verbindung · Coax · Fiber
Ganzer Artikel im Wiki →Im Netzwerkkontext ermöglichen z. B. Ports, dass mehrere Anwendungen gleichzeitig über dieselbe Netzwerkkarte kommunizieren — die Ports "multiplexen" den einen physischen Kanal in viele logische. Auch bei SSH (SSH-CONNECT) lassen sich mehrere Kanäle über eine einzige Verbindung multiplexen.
Verwandt: OSI-Schicht: Transport · SSH · SSH-CONNECT · Port · Sockets · Verbindung
Ganzer Artikel im Wiki →Für Nutzer und Anwendungsentwickler die "sichtbarste" Schicht, weil hier die eigentliche fachliche Kommunikation stattfindet (eine Webseite anfragen, eine E-Mail senden). Alle darunterliegenden Schichten (Presentation, Session, Transport, Network, Data Link, Physical) sind für die Anwendung transparent — sie muss sich nicht um Details wie Routing oder Bitübertragung kümmern.
Verwandt: OSI-Modell · OSI-Schicht: Presentation · FTP · HTTP · HTTPS · IMAP
Ganzer Artikel im Wiki →Eine IP-Adresse identifiziert das Gerät, der Port die konkrete Anwendung darauf — z. B. Port 80 für HTTP, Port 443 für HTTPS, Port 22 für SSH. Die ersten 1023 Ports gelten als "well-known ports" mit standardisierter Zuordnung (Standard-Port).
Verwandt: Quell-Port · Sockets · Standard-Port · Ziel-Port · Firewall · Nmap
Ganzer Artikel im Wiki →In der Praxis (Code, CLI-Tools, Dateinamen wie id_rsa.pub) wird fast durchgehend die englische Bezeichnung "Public Key" verwendet, auch in deutschsprachiger Dokumentation. Wird zusammen mit dem Private Key erzeugt und kann z. B. auf GitHub hinterlegt werden, um sich per SSH ohne Passwort zu authentifizieren.
Verwandt: SSH · Asymmetrische Verschlüsselung · Öffentlicher Schlüssel · Private Key · End-To-End-Verbindung · SSH-USERAUTH
Ganzer Artikel im Wiki →Syntaktisch an cp angelehnt (scp datei.txt user@host:/pfad/), aber netzwerkfähig. Gilt inzwischen als veraltet gegenüber SFTP (mehr Funktionen, bessere Fehlerbehandlung), ist aber wegen seiner Einfachheit für schnelle einmalige Kopiervorgänge weiterhin verbreitet.
Verwandt: SFTP · SSH · FTP · Protokoll · Authentifizierung · Schlüssel-Schloss-Prinzip
Ganzer Artikel im Wiki →Ersetzt ältere, unverschlüsselte Protokolle wie Telnet. Authentifizierung erfolgt per Passwort oder — üblicher und sicherer — per Schlüsselpaar (Public/Private Key). Neben der reinen Fernanmeldung wird SSH auch für Dateiübertragung (SCP, SFTP) und das Tunneln anderer Verbindungen genutzt.
Verwandt: SSH · Shell · Protokoll · SCP · SFTP · SSH-TRANS
Ganzer Artikel im Wiki →Trotz des ähnlichen Namens hat SFTP technisch nichts mit klassischem FTP oder FTPS zu tun — es ist ein eigenes Protokoll, das auf dem SSH-Transportprotokoll aufsetzt und dessen Verschlüsselung sowie Authentifizierung mitnutzt. Läuft über denselben Port wie SSH (22), keine zweite Datenverbindung nötig.
Verwandt: FTP · SCP · SSH · OSI-Schicht: Application · Port · Protokoll
Ganzer Artikel im Wiki →Nimmt Kommandos entgegen (Dateien anzeigen, Programme starten, Skripte ausführen) und gibt sie an das Betriebssystem weiter. Bekannte Beispiele: Bash/Zsh unter Linux/macOS, CMD und PowerShell unter Windows. Die Secure Shell (SSH) erlaubt den verschlüsselten Fernzugriff auf die Shell eines anderen Rechners.
Verwandt: Bash · Befehlszeile · CMD · Linux · PowerShell · Scripts (Skripte)
Ganzer Artikel im Wiki →Standard-Ports sorgen dafür, dass ein Client nicht raten muss, auf welchem Port ein Dienst erreichbar ist — er kann sich auf die Konvention verlassen. Ein Dienst kann trotzdem auf einem anderen Port laufen (z. B. aus Sicherheitsgründen SSH auf Port 2222 statt 22), muss dann aber vom Client explizit angesprochen werden.
Verwandt: Port · SSH · Ziel-Port · FTP · HTTP · IMAP
Ganzer Artikel im Wiki →Tunneling kapselt den eigentlichen Datenverkehr in zusätzliche Protokoll-Header ein, sodass er wie normaler Verkehr des Trägerprotokolls aussieht. VPNs nutzen dieses Prinzip, um privaten Netzwerkverkehr verschlüsselt über das öffentliche Internet zu leiten; SSH nutzt Tunneling, um beliebige TCP-Verbindungen (z. B. eine Datenbankverbindung) sicher über eine bestehende SSH-Verbindung umzuleiten ("Port Forwarding").
Verwandt: Leitung · SSH · VPN · End-To-End-Verbindung · Header · Port
Ganzer Artikel im Wiki →