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Zwischen reiner Hardware und einem Betriebssystem braucht jedes Gerät ein Programm, das die ersten Schritte macht. Beim PC ist das die BIOS-/UEFI-Firmware auf dem Mainboard. Aber auch Festplatten, Router, Drucker, Tastaturen, Netzwerkkarten und Smartphones haben eigene Firmware.
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Ganzer Artikel im Wiki →Das BIOS liegt auf einem Chip auf dem Mainboard, unabhängig von der Festplatte. Es prüft und initialisiert Hardware (Power-On Self-Test), sucht ein startfähiges Laufwerk und übergibt dann die Kontrolle an den Bootloader des Betriebssystems. Moderne Mainboards nutzen inzwischen fast ausschließlich den Nachfolger UEFI, der BIOS-Funktionen mit grafischer Oberfläche und mehr Möglichkeiten nachbildet.
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Ganzer Artikel im Wiki →Das BIOS (Basic Input/Output System) stammt aus den 1980er-Jahren, läuft im 16-Bit-Modus, nutzt Textmenüs und startet über den Master Boot Record (MBR). UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) ist ein kleines eigenes Betriebssystem mit 32/64-Bit-Code, grafischer Oberfläche, Maus, Netzwerk und Treibern. Es startet über GPT und eine EFI-Systempartition.
Verwandt: BIOS · UEFI · CSM (Compatibility Support Module) · GPT (GUID Partition Table) · Legacy Boot (BIOS-Modus) · MBR (Master Boot Record)
Ganzer Artikel im Wiki →Typisch bei SSD-Treibern, Firmware und älteren Geräten.
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Ganzer Artikel im Wiki →Die Firmware kann Dateien nur grob lesen und ist nicht dafür gedacht, ein ganzes Betriebssystem zu laden. Deshalb übernimmt der Bootloader: Er findet den Kern, lädt ihn samt Startparametern und übergibt die Kontrolle.
Verwandt: Boot-Dateien · Bootvorgang eines Windows-11-Computers · EFI-Systempartition und Systempartition · ADB (Android Debug Bridge) · Secure Boot
Ganzer Artikel im Wiki →Jede Stufe prüft und startet die nächste. Wer die Reihenfolge kennt, findet Startprobleme viel schneller, weil sich je nach Fehlerbild eine Stufe eingrenzen lässt.
Verwandt: Bootloader · Cold Boot, Warm Boot und Fast Boot · POST (Power-On Self-Test) · Betriebssystem (OS) · Boot-Dateien · CPU-Initialisierung
Ganzer Artikel im Wiki →Beim Einschalten startet zuerst die Firmware, dann das Betriebssystem. Nach dem Anmelden siehst du den Desktop. Zum Ausschalten beendest du erst deine Programme, speicherst deine Arbeit und wählst dann „Herunterfahren“. So schreibt der Computer alle offenen Daten sauber auf die Platte.
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Ganzer Artikel im Wiki →Sobald das Netzteil „Power Good" meldet, hebt der Chipsatz den Reset auf. Die CPU startet im einfachsten Betriebsmodus, dem 16-Bit-Real-Mode (x86), und führt den ersten Befehl an der Reset-Vektor-Adresse aus (bei x86 knapp unterhalb von 4 GiB, 0xFFFFFFF0). Dort liegt ein Sprung in die Firmware.
Verwandt: Bootvorgang eines Windows-11-Computers · POST (Power-On Self-Test) · Power-Good-Signal
Ganzer Artikel im Wiki →Es übersetzt zwischen der modernen UEFI-Welt und den alten BIOS-Aufrufen (Interrupts, Option-ROMs, MBR-Boot). Man schaltet es im Firmware-Menü ein oder aus („CSM Support", „Legacy Support").
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Ganzer Artikel im Wiki →Die Firmware kann nur FAT-Dateisysteme lesen. Deshalb liegt der Bootloader auf einer eigenen FAT32-Partition. Von dort wird die Kette gestartet, die am Ende auf die eigentliche Windows-Partition zugreift.
Verwandt: Boot-Dateien · Bootloader · GPT (GUID Partition Table) · Partitionen
Ganzer Artikel im Wiki →Der Begriff steht im Gegensatz zum UEFI-Boot. Moderne Mainboards können beides („CSM" für Legacy). Legacy Boot ist einfacher, aber begrenzt und bietet keine Sicherheitsprüfung.
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Ganzer Artikel im Wiki →Besteht der Test, geht der Start weiter, meist mit einem kurzen Piepton. Schlägt er fehl, meldet der Rechner den Fehler über Pieptöne, Diagnose-LEDs, ein kleines Display (Debug-LED) oder eine Textmeldung.
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Ganzer Artikel im Wiki →Beim Einschalten ist der Arbeitsspeicher leer. Etwas muss dem Rechner sagen, wie er loslegt. Das übernimmt Code im ROM. Der Name stammt aus der Zeit, als dieser Speicher bei der Herstellung fest verdrahtet wurde und gar nicht geändert werden konnte.
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Ganzer Artikel im Wiki →Die Firmware prüft vor jedem Startschritt die Signatur des nächsten Programms: Bootloader, Betriebssystem-Kern, Firmware-Treiber. Fehlt die Signatur oder wurde die Datei verändert, wird der Start verweigert.
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Ganzer Artikel im Wiki →Wegen des minimalen Funktionsumfangs (kein Login, kein Verzeichnis-Listing) vor allem für automatisierte Szenarien im lokalen Netz gedacht, z. B. das Laden von Firmware/Boot-Images auf Netzwerkgeräten oder bei PXE-Boot. Im offenen Internet praktisch nie eingesetzt, da unsicher.
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Ganzer Artikel im Wiki →Das TPM ist ein kleiner abgeschotteter Computer für Geheimnisse. Schlüssel werden darin erzeugt und verlassen den Chip nie. Der Chip führt Rechenoperationen damit aus (signieren, entschlüsseln), gibt aber nie den Schlüssel selbst heraus.
Verwandt: BitLocker · Secure Boot · UEFI · Bypassing: Anmeldeschutz umgehen und sich dagegen wappnen
Ganzer Artikel im Wiki →UEFI löst technische Grenzen des alten BIOS (z. B. maximal 2 TB große Boot-Laufwerke) und bringt Secure Boot mit, das beim Start die digitale Signatur des Bootloaders prüft und so das Laden von Schadsoftware vor dem Betriebssystem verhindern soll. Fast alle seit ca. 2012 verkauften PCs nutzen UEFI statt klassischem BIOS.
Verwandt: BIOS · Signatur · Festplatten · Interface · Linux · Windows 11
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