1620 Begriffe aus IT, Netzwerk, Sicherheit und Programmierung: erst kurz erklärt, dann ausführlicher. Suche nach einem Wort oder wähle einen Buchstaben.
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Java unterscheidet Byte-Streams (InputStream/OutputStream, für Binärdaten) und Character-Streams (Reader/Writer, für Textdaten mit Zeichenkodierung). Streams lassen sich verketten ("Wrapping"): ein BufferedReader wrappt z. B. einen FileReader, um Pufferung hinzuzufügen, ohne die Basisklasse selbst zu ändern.
Verwandt: BufferedReader · FileInputStream · FileOutputStream · Files · Strom · Java
Ganzer Artikel im Wiki →Streams verarbeiten Daten üblicherweise Stück für Stück statt alles auf einmal, was auch sehr große Datenmengen handhabbar macht, ohne sie komplett im Speicher zu halten. Man unterscheidet Byte-Streams (rohe Bytes, z. B. FileInputStream) und Zeichen-Streams (Text mit Zeichenkodierung), sowie ungepufferte und gepufferte Varianten.
Verwandt: Files (Dateien, programmiertechnisch) · FileInputStream · BufferedReader (Gepufferte Eingabe) · Bytes · Daten · Ein- und Ausgabe (IO)
Ganzer Artikel im Wiki →"I/O" steht für "Input/Output". Das I/O-Panel ist fest an das jeweilige Mainboard-Modell angepasst — Anzahl und Anordnung der Anschlüsse unterscheiden sich je nach Board-Ausstattung.
Verwandt: Anschlüsse · Chipsätze · Motherboard/Mainboard · USB
Ganzer Artikel im Wiki →i18n umfasst z. B. das Auslagern von Texten in Übersetzungsdateien, das Formatieren von Datum/Zahl/Währung nach Locale und das Berücksichtigen von Textrichtung (LTR/RTL). Die eigentliche Übersetzung in eine konkrete Sprache heißt dagegen "Lokalisierung" (l10n). Bei Emzett wird i18n über next-intl umgesetzt.
Verwandt: next-intl
Ganzer Artikel im Wiki →Eine deutsche IBAN hat 22 Zeichen: „DE", zwei Prüfziffern, achtstellige Bankleitzahl und zehnstellige Kontonummer. Die Prüfziffern werden nach dem Verfahren Modulo 97 berechnet. So erkennt man die meisten Tippfehler, bevor Geld überwiesen wird.
Verwandt: Rechnung schreiben (Pflichtangaben nach § 14 UStG)
Ganzer Artikel im Wiki →Das bekannteste Beispiel ist Ping, das ICMP-Echo-Request/-Reply nutzt, um zu prüfen, ob ein Host erreichbar ist. Weitere ICMP-Typen melden z. B. Destination Unreachable oder Time Exceeded. Läuft direkt auf IP-Ebene, nicht auf TCP oder UDP.
Verwandt: ARP · Destination Unreachable · Echo Reply · Echo Request · ICMP-Typen · Netzwerkbefehle in der CMD
Ganzer Artikel im Wiki →Bekannte Typen: Echo Request (8) / Echo Reply (0) für Ping, Destination Unreachable (3) wenn ein Ziel nicht erreichbar ist, Time Exceeded (11) wenn die Time-to-Live eines Pakets abläuft (Basis für traceroute). Jeder Typ kann zusätzlich Subcodes haben, die den Grund weiter präzisieren.
Verwandt: Destination Unreachable · ICMP · Time Exceeded · Echo Reply · Echo Request · Fehlermeldung
Ganzer Artikel im Wiki →Beispiele: Benutzer-ID in einer Datenbank, Personalausweisnummer, IMEI eines Handys, UUID.
Verwandt: Digitale ID · Identität · Identifiers (Bezeichner)
Ganzer Artikel im Wiki →Sie macht Programmieren bequemer und schneller.
Verwandt: Git · JDK · Quellcode · SDK · Visual Studio · High-Level-Sprachen
Ganzer Artikel im Wiki →„Setze die Lampe auf an" ist idempotent, „schalte die Lampe um" nicht. In HTTP sind GET, PUT und DELETE idempotent, POST in der Regel nicht. Idempotenz macht Wiederholungen bei Netzwerkfehlern sicher.
Verwandt: Message Queue (Nachrichtenwarteschlange) · Webhooks · Datenbank-Transaktionen und ACID · Circuit Breaker und Backpressure
Ganzer Artikel im Wiki →Jede Sprache hat eigene Regeln, was ein gültiger Identifier ist (meist: Buchstaben, Ziffern, Unterstrich, nicht mit Ziffer beginnend) und eigene Namenskonventionen, die zwar nicht erzwungen, aber Standard sind (z. B. camelCase für Variablen in Java/JavaScript, PascalCase für Klassennamen).
Verwandt: Declaring Variables (Variablendeklaration) · ID · Code · Constants (final) · Java · Multiple Variables
Ganzer Artikel im Wiki →Digitale Identität kann sich auf Personen (Benutzerkonto), Geräte (Zertifikat auf einem Endgerät) oder Dienste (Server-Zertifikat) beziehen. Der Nachweis einer Identität läuft meist über einen von drei Faktoren: Wissen (Passwort), Besitz (Hardware-Token, Smartphone) oder Inhärenz (Fingerabdruck). Die Kombination mehrerer Faktoren ist die Grundlage von 2FA.
Verwandt: 2FA · Authentifizierung · Digitale ID · Zertifikat · Nutzer · Authentizität
Ganzer Artikel im Wiki →Die Bedingung in den Klammern muss in Java ein boolean sein — anders als z. B. in C reicht keine beliebige Zahl ungleich Null. Bei nur einer Anweisung im Block sind die geschweiften Klammern optional, aus Lesbarkeits- und Fehlervermeidungsgründen aber meist trotzdem empfehlenswert.
Verwandt: Comparison Operators · if...else · Logical Operators · Java · else...if · Statements
Ganzer Artikel im Wiki →Ohne einen zugehörigen else-Zweig passiert bei falscher Bedingung einfach nichts, und das Programm läuft mit dem nächsten Codeabschnitt weiter. Erst die Kombination mit else bzw. else...if erlaubt es, für den "sonst"-Fall ebenfalls gezielt zu reagieren.
Verwandt: else...if · if...else · Logical Operators (Logische Operatoren) · Operatoren · Comparison Operators (Vergleichsoperatoren)
Ganzer Artikel im Wiki →Mehrere Bedingungen lassen sich mit else if verketten (siehe else...if), am Ende fängt ein abschließendes else (ohne eigene Bedingung) alle übrigen Fälle auf. Für einfache Wert-Entscheidungen bietet Java zusätzlich den ternären Operator als Kurzform: int x = bedingung ? a : b;.
Verwandt: else...if · if-Statement · Java · Switch-Statement
Ganzer Artikel im Wiki →Der else-Zweig ist optional — ein reines if-Statement ohne else führt seinen Block nur bei erfüllter Bedingung aus und macht sonst einfach mit dem restlichen Code weiter. Mehrere Bedingungen lassen sich über else...if-Ketten verknüpfen; bei vielen möglichen festen Werten ist ein Switch-Statement oft lesbarer.
Verwandt: else...if · if-Statement · Logical Operators (Logische Operatoren) · Switch-Statement · Code · Schleifen
Ganzer Artikel im Wiki →Ohne IGMP müsste Multicast-Traffic an alle Geräte im Netz geschickt werden (wie Broadcast). Geräte melden sich per IGMP bei einer Gruppe an/ab, Router nutzen das, um Multicast-Pakete gezielt nur dorthin weiterzuleiten, wo tatsächlich Empfänger sitzen — z. B. bei IPTV-Streams.
Verwandt: Multicast · Bandbreite · Broadcast · Hub · Router · Switch
Ganzer Artikel im Wiki →Regelt die Rahmenlehrpläne dualer Ausbildungen, führt Zwischen- und Abschlussprüfungen durch und stellt die anerkannten Berufsabschlüsse aus. Für IT-Azubis in Deutschland die zentrale Prüfungsinstanz außerhalb von Betrieb und Berufsschule.
Verwandt: Anwendungsentwicklung · Daten- und Prozessanalyse · Systemintegration · BBiG · HWK
Ganzer Artikel im Wiki →Die Dokumentation beantwortet drei Fragen: Was ist gemacht worden? Wie ist es gemacht worden? Warum ist es so gemacht worden? Vor allem das „Warum“ zeigt Fachwissen, weil Entscheidungen begründet werden.
Verwandt: Datenschutz in der Projektdokumentation · Lastenheft und Pflichtenheft · Präsentation und Fachgespräch · Praktische Prüfung (Projekt) · Projektantrag · Projektphasen
Ganzer Artikel im Wiki →Eine Webadresse (URL) wie www.beispiel.de führt zu einer Seite. Links (meist blau oder unterstrichen) öffnen weitere Seiten. Mit den Pfeilen oben gehst du zurück oder vor, mit dem Kreispfeil lädst du neu.
Verwandt: Richtig suchen im Internet · Computer-Begriffe verständlich erklärt · Lesezeichen setzen und Dateien herunterladen · Mit dem WLAN verbinden
Ganzer Artikel im Wiki →Weil E-Mails serverseitig bleiben, sind sie auf allen Geräten synchron sichtbar — Ordnerstruktur, Lesestatus und Löschungen werden zwischen Client und Server abgeglichen. Ergänzt SMTP, das nur für den Versand zuständig ist.
Verwandt: SMTP · Mailserver · OSI-Schicht: Application · Standard-Port · TLS · Client
Ganzer Artikel im Wiki →Es muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein.
Verwandt: AGB · Datenschutzerklärung: Pflichtinhalte · Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) · Gewerbeanmeldung und Selbstständigkeit · Impressumspflicht (§ 5 TMG)
Ganzer Artikel im Wiki →Entscheidend ist nicht “gewerblich” (= Gewerbeschein vorhanden), sondern “geschäftsmäßig” (= regelmäßig, dauerhaft, mit Außenwirkung für andere betrieben) — das wird von Gerichten breit ausgelegt und trifft z. B. auch kostenlose Seiten mit Nutzeraccounts. Die Angaben müssen laut Rechtsprechung “unmittelbar erreichbar” sein — kein Umweg über eine Anfrage, ein Formular oder ein Login, egal ob die Antwort von einem Menschen oder automatisiert kommt. Eine reine Postfach-Adresse reicht meist nicht; es braucht eine “ladungsfähige” Anschrift (wo man tatsächlich postalisch/rechtlich erreichbar ist) — dafür lassen sich bei Bedarf spezielle Businessadressen mieten, die echte Post entgegennehmen.
Verwandt: Kleinunternehmerregelung (§19 UStG) · Cookie-Einwilligung (TDDDG) · Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) · Impressum · Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten (§ 356 Abs. 5 BGB) · DSGVO
Ganzer Artikel im Wiki →Die Liste ist nach Mengenanteil absteigend sortiert, bis zu einem Anteil von etwa 1 %. Danach darf die Reihenfolge beliebig sein. Pflanzen werden mit lateinischen Namen angegeben, Wasser heißt „Aqua", Duftstoff „Parfum".
Verwandt: Duftstoffe und Duftallergene · Haltbarkeit von Kosmetik (PAO-Symbol) · Mikroplastik in Kosmetik · Parabene · Aluminium in Deodorants · Formaldehydabspalter und Isothiazolinone
Ganzer Artikel im Wiki →Arrays und die meisten Collections sind in Java nullbasiert: das erste Element steht am Index 0, das letzte an länge - 1. Ein Zugriff außerhalb dieses Bereichs (z. B. arr[arr.length]) wirft zur Laufzeit eine ArrayIndexOutOfBoundsException.
Verwandt: Arrays · For-Schleife · Java · ArrayList · Collections · Data Structures
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Index erlaubt direkten Zugriff auf ein bestimmtes Element, ohne die Struktur der Reihe nach durchsuchen zu müssen (array[3] greift z. B. sofort auf das vierte Element zu). Diese nullbasierte Zählung ist eine häufige Fehlerquelle für Einsteiger ("Off-by-one-Fehler"), etwa wenn eine Schleife bis array.length statt array.length - 1 läuft und dadurch einen Index außerhalb der gültigen Grenzen anspricht.
Verwandt: Arrays · For-Schleife · List (Liste) · Binäre Suche · Data Structures (Datenstrukturen) · Mehrdimensionale Arrays
Ganzer Artikel im Wiki →Gemessen wird sie in Deutschland mit dem Verbraucherpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamts, der einen Warenkorb typischer Ausgaben beobachtet. Das Ziel der Europäischen Zentralbank liegt bei etwa 2 % im Jahr.
Verwandt: Zinseszins · Haushaltsbuch · Notgroschen
Ganzer Artikel im Wiki →Bekannte Familien: RedLine, Raccoon, Vidar. Sie lesen Browser-Passwörter, Sitzungs-Cookies, Autofill-Daten und Wallet-Dateien aus und schicken sie an die Täter.
Verwandt: Hijacking · Keylogger · MFA · Trojaner · Cookies · Downloader-Trojaner
Ganzer Artikel im Wiki →Terraform legt Infrastruktur (Server, Datenbanken, DNS) bei Cloud-Anbietern an und hält sie auf dem beschriebenen Stand. Ansible konfiguriert Rechner (Pakete installieren, Dateien kopieren, Dienste starten) über SSH, ohne Agent.
Verwandt: Kubernetes · CI/CD-Pipeline · API-Keys
Ganzer Artikel im Wiki →Dazu zählen Server, Netzwerk, Speicher, Arbeitsplätze, Cloud-Dienste und Sicherheitskomponenten.
Verwandt: DHCP · DNS · Internet-Service-Provider · Netzwerkschrank · Router · Switch
Ganzer Artikel im Wiki →Java erlaubt nur Einfachvererbung: eine Klasse kann mit extends nur von genau einer Oberklasse erben (im Gegensatz zu Interfaces, von denen eine Klasse mehrere gleichzeitig implementieren kann). Die Unterklasse kann geerbte Methoden mit derselben Signatur neu implementieren ("Overriding") — Grundlage für Polymorphism.
Verwandt: Interface · OOP · Polymorphism · super-Keyword · Signatur · C++
Ganzer Artikel im Wiki →Die Unterklasse kann geerbte Methoden übernehmen, überschreiben (mit eigenem Verhalten neu definieren) oder um zusätzliche eigene Methoden erweitern. Über das super-Keyword kann sie trotzdem auf die ursprüngliche Implementierung der Oberklasse zugreifen. Vererbung ist eines der vier Grundprinzipien der OOP und die technische Basis für Polymorphie.
Verwandt: Classes (Klassen) · OOP (Objektorientierte Programmierung) · Polymorphism (Polymorphie) · Interface (Schnittstelle) · super-Keyword · UML
Ganzer Artikel im Wiki →Deklarieren heißt, eine Variable anzukündigen (int zahl;), initialisieren, ihr den ersten Wert zu geben (zahl = 5;). Beides lässt sich kombinieren (int zahl = 5;). Wer eine lokale Variable liest, bevor sie einen Wert hat, bekommt einen Compilerfehler.
Verwandt: final · instanziieren · Constructors (Konstruktoren) · NullPointerException (Java) · Deklarieren und Initialisieren von Variablen
Ganzer Artikel im Wiki →Inkrementieren taucht am häufigsten in Schleifen auf, um eine Zählvariable nach jedem Durchlauf zu erhöhen (z. B. i++ in einer For-Schleife). Das Gegenstück ist Dekrementieren (--, Wert verringern). In vielen Sprachen gibt es Prä- und Post-Inkrement (++i vs. i++), die sich im Rückgabewert des Ausdrucks unterscheiden, auch wenn der Endwert der Variable gleich ist.
Verwandt: For-Schleife · Schleifen
Ganzer Artikel im Wiki →Eine nicht-statische innere Klasse hat automatisch Zugriff auf die Felder der äußeren Instanz. Für Klassen, die keinen solchen Zugriff brauchen, ist eine statische verschachtelte Klasse (static class) meist die sauberere Wahl, da sie unabhängig von einer äußeren Instanz existieren kann.
Verwandt: Anonymous Classes · Classes · Iterator · Lambda
Ganzer Artikel im Wiki →Innere Klassen können (je nach Sprache) Zugriff auf die privaten Felder ihrer umgebenden Klasse haben, was sie von völlig unabhängigen Klassen unterscheidet. Eine Sonderform ist die anonyme Klasse — eine innere Klasse ohne eigenen Namen, die direkt an der Stelle definiert wird, an der sie einmalig gebraucht wird.
Verwandt: Anonymous Classes (Anonyme Klassen) · Nested Klassen · Classes (Klassen)
Ganzer Artikel im Wiki →Im Inode stehen Größe, Besitzer, Rechte, Zeitstempel und die Adressen der Datenblöcke. Der Dateiname steht dagegen im Verzeichnis, das nur eine Liste „Name → Inode-Nummer" ist.
Verwandt: Symbolische Links und Hardlinks
Ganzer Artikel im Wiki →Eingabegeräte wandeln eine physische Handlung (Tastendruck, Bewegung, Schall) in ein digitales Signal um, das der Computer verarbeiten kann. Das Gegenstück sind Ausgabegeräte (Output), die digitale Daten wieder in für Menschen wahrnehmbare Form bringen (Bild, Ton).
Verwandt: Output (Ausgabegerät) · SQLi (SQL-Injection) · Computer · Maus · Mikrofon · Tastatur
Ganzer Artikel im Wiki →Selectionsort sucht in jedem Durchlauf das kleinste restliche Element und stellt es nach vorn. Insertionsort nimmt nacheinander jedes Element und schiebt es an die richtige Stelle in den schon sortierten Teil, wie beim Sortieren von Spielkarten in der Hand.
Verwandt: Bubblesort · Advanced Sorting (Fortgeschrittene Sortierverfahren) · Mergesort · Quicksort · Sorting (Sortieren)
Ganzer Artikel im Wiki →Der Begriff wird an mehreren Stellen verwendet, immer mit derselben Idee: Es gibt eine Vorlage (Klasse, Image, Programm) und davon beliebig viele laufende Ausführungen.
Verwandt: Server · Cloud · Docker · Virtualisierung · instanziieren · Skalierung
Ganzer Artikel im Wiki →