1620 Begriffe aus IT, Netzwerk, Sicherheit und Programmierung: erst kurz erklärt, dann ausführlicher. Suche nach einem Wort oder wähle einen Buchstaben.
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Alle digitalen Daten — Text, Bilder, Programme — werden letztlich als Folgen von Bits dargestellt. Acht Bits ergeben ein Byte. Übertragungsgeschwindigkeiten werden meist in Bit pro Sekunde angegeben (z. B. Mbit/s), Dateigrößen dagegen meist in Byte (z. B. MB) — eine häufige Verwechslungsquelle.
Verwandt: Bit-Tiefe · Subnetzmaske · Bytes · Daten · IP-Adressen · Physical Structure
Ganzer Artikel im Wiki →Je höher die Bit-Tiefe, desto mehr unterschiedliche Abstufungen lassen sich darstellen (8 Bit = 256 Werte, 16 Bit = 65.536 Werte), aber desto größer auch die resultierende Datenmenge. Bei Bild-/Videoformaten wie MPEG oder JPEG direkt relevant für Qualität und Dateigröße.
Verwandt: Bits · Bytes · Stellenwertsystem (Binär nach Dezimal) · JPEG · MPEG
Ganzer Artikel im Wiki →Der Filter ist ein Bit-Array mit mehreren Hash-Funktionen. Beim Einfügen werden k Bits gesetzt, beim Prüfen müssen alle k Bits gesetzt sein. Falsch-Positive sind möglich, Falsch-Negative nicht. Löschen geht nicht (außer bei Counting-Varianten).
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Ganzer Artikel im Wiki →Ein Byte kann 256 verschiedene Werte (0–255) darstellen, z. B. ein einzelnes ASCII-Zeichen. Bei größeren Einheiten gibt es zwei konkurrierende Systeme: dezimal (1 KB = 1.000 Byte, von Festplattenherstellern verwendet) und binär (1 KiB = 1.024 Byte, technisch exakt, von Betriebssystemen oft trotzdem als "KB" angezeigt) — Ursache vieler "fehlender" Gigabyte bei neuen Datenträgern.
Verwandt: Bits · Unicode · Bit-Tiefe · Gibibyte · Gigabyte · Code
Ganzer Artikel im Wiki →Eine CD speichert Informationen als winzige Vertiefungen (*Pits*) und glatte Flächen (*Lands*) in einer spiralförmigen Spur. Ein Laser tastet diese Spur ab, eine Fotodiode misst das reflektierte Licht, daraus entstehen die Bits. Audio-CDs folgen dem Standard „Red Book“: 16 Bit pro Abtastwert, 44,1 kHz, zwei Kanäle (Stereo).
Verwandt: CD-ROM · DVD · Optische Laufwerke · Blu-ray Disc · Spielkonsolen und Videospiele
Ganzer Artikel im Wiki →Die Scheiben (Platter) bestehen aus Glas oder Aluminium mit einer magnetischen Schicht. Jeder winzige Bereich ist in eine von zwei Richtungen magnetisiert, das ergibt 0 und 1. Die Mechanik macht die HDD im Vergleich zur SSD langsamer, aber bei großen Mengen billiger.
Verwandt: Festplatten · HDDs · Floppy-Disk (Diskette) · NAND-Flash
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Motor dreht die Scheibe, ein Schlitten bewegt die Laser-Einheit radial über die Spur. Das reflektierte Licht trifft eine Fotodiode, die Helligkeitswechsel (Pits und Lands) werden zu Bits. Ein Regelkreis hält Fokus und Spur nach, auch wenn die Scheibe leicht schlägt.
Verwandt: Blu-ray Disc · Compact Disc (CD) · CD-ROM · DVD · Festplatten · PlayStation
Ganzer Artikel im Wiki →Hier geht es um das Medium selbst: Kabel, Stecker, Frequenzen, Spannungspegel, Bitrate.
Verwandt: OSI-Schichten · Coax · Fiber · Hub · Repeater · WLAN
Ganzer Artikel im Wiki →Hier geht es um Kabeltypen (Cat-Kabel, Glasfaser, Coax), Steckertypen, Spannungspegel und Funkfrequenzen — reine Hardware-Ebene ohne Verständnis für Adressen oder Inhalte. Ein Kabelbruch oder eine gestörte Funkverbindung ist ein klassisches Schicht-1-Problem.
Verwandt: OSI-Modell · Bandbreite · Bluetooth · Coax · Fiber · Problemdiagnose (Netzwerk)
Ganzer Artikel im Wiki →Für bestimmte Problemklassen (z. B. Faktorisierung großer Zahlen, Simulation von Molekülen) versprechen Quantencomputer massive Geschwindigkeitsvorteile gegenüber klassischen Rechnern — für alltägliche Aufgaben sind sie aber nicht geeignet und aktuell noch stark fehleranfällig (Dekohärenz). Für die IT-Sicherheit relevant: Ausreichend leistungsfähige Quantencomputer könnten heutige asymmetrische Verschlüsselungsverfahren brechen, weshalb an "post-quanten-sicherer" Kryptografie gearbeitet wird.
Verwandt: Asymmetrische Verschlüsselung · Bits · Computer
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Gewicht in 16-Bit-Gleitkomma braucht 2 Bytes, in 8 Bit 1 Byte, in 4 Bit ein halbes Byte. Da die Geschwindigkeit an der Speicherbandbreite hängt, ist ein 4-Bit-Modell grob viermal so schnell wie dasselbe Modell in 16 Bit.
Verwandt: GGUF und llama.cpp · VRAM und Modellgröße · Zahlenformate: FP32, FP16, BF16 und FP8 · Finetuning und LoRA · Parameter (KI-Modell) · Tokens pro Sekunde
Ganzer Artikel im Wiki →Häufig auch in CIDR-Schreibweise angegeben (/24 statt 255.255.255.0), wobei die Zahl angibt, wie viele Bits von links für das Netz reserviert sind. Bestimmt damit direkt, wie viele Hosts in einem Subnetz Platz haben.
Verwandt: IP-Adressen · Subnetz · Bits · DHCP · DHCP-Server · ipconfig
Ganzer Artikel im Wiki →Übertragung ist der Oberbegriff, unter dem sich fast alle anderen Netzwerkbegriffe einordnen lassen: Ob per TCP oder UDP, drahtlos oder kabelgebunden — am Ende geht es immer darum, Bits verlässlich (oder zumindest schnell) von A nach B zu bringen.
Verwandt: Funk · Wireless · Bandbreite · Broadcast · Commit (Netzwerk) · Data-Sink
Ganzer Artikel im Wiki →Der Speicherbedarf in Gigabyte ist ungefähr: Parameter (in Milliarden) × Bits pro Gewicht ÷ 8, dazu 10 bis 20 % für Kontext und Zwischenwerte. Ein 70-Milliarden-Modell braucht in 16 Bit 140 GB, in 4 Bit etwa 40 GB.
Verwandt: Auslagern von Modellen (Offloading) · KV-Cache · Multi-GPU und Tensor-Parallelismus · Quantisierung · Speicherbandbreite · Parameter (KI-Modell)
Ganzer Artikel im Wiki →FP32 (32 Bit) ist die klassische Genauigkeit. FP16 und BF16 (16 Bit) sind Standard für Training und Betrieb. BF16 hat den Wertebereich von FP32 mit geringerer Genauigkeit und ist stabiler beim Training. FP8 (8 Bit) nutzen neuere Karten (Hopper, Ada, Blackwell) für noch mehr Tempo.
Verwandt: Quantisierung · NPU und KI-Beschleuniger · Prefill und Decode
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