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Compact Disc (CD)

Kurz: Optischer Datenträger mit 12 cm Durchmesser für Musik, entwickelt von Philips und Sony und ab 1982 auf dem Markt. Eine Audio-CD fasst rund 74 bis 80 Minuten Musik.

Genauer: Eine CD speichert Informationen als winzige Vertiefungen (Pits) und glatte Flächen (Lands) in einer spiralförmigen Spur. Ein Laser tastet diese Spur ab, eine Fotodiode misst das reflektierte Licht, daraus entstehen die Bits. Audio-CDs folgen dem Standard „Red Book“: 16 Bit pro Abtastwert, 44,1 kHz, zwei Kanäle (Stereo).

Im Detail

Aufbau und Funktionsweise

Die Scheibe besteht aus durchsichtigem Polycarbonat, einer hauchdünnen Reflexionsschicht aus Aluminium und einer Schutzlackschicht. Gelesen wird von der Unterseite durch das Polycarbonat. Der Laser hat eine Wellenlänge von etwa 780 nm (infrarot). Die Spur beginnt innen und läuft nach außen, die Scheibe dreht dabei innen schneller als außen, damit die Lesegeschwindigkeit der Spur gleich bleibt.

Varianten

Die gepresste CD (CD-DA) wird im Werk hergestellt. Bei der CD-R brennt ein stärkerer Laser einmalig Markierungen in eine Farbstoffschicht, die CD-RW nutzt eine Legierung, die sich mehrfach umschalten lässt. Gebrannte CDs sind empfindlicher gegen Licht und Alterung als gepresste. Für Daten statt Musik gibt es die CD-ROM.

Pflege und Fehler

Kratzer auf der Leseseite stören den Laser, Kratzer auf der Etikettenseite sind gefährlicher, weil dort die Reflexionsschicht fast direkt unter dem Lack liegt. Fehlerkorrekturverfahren (Reed-Solomon) gleichen kleine Defekte aus. Zum Reinigen von der Mitte nach außen wischen, nicht kreisförmig. Die CD wurde durch DVD, Downloads und Streaming als Hauptmedium abgelöst, bleibt aber bei Sammlern, Hörspielen und Alben beliebt.

Siehe auch: CD-ROM, DVD, Optische Laufwerke