Subnetzmaske
Kurz: Eine Bitmaske (z. B. 255.255.255.0), die bei einer IP-Adresse festlegt, welcher Teil das Netzwerk identifiziert und welcher Teil das einzelne Gerät (Host).
Genauer: Häufig auch in CIDR-Schreibweise angegeben (/24 statt 255.255.255.0), wobei die Zahl angibt, wie viele Bits von links für das Netz reserviert sind. Bestimmt damit direkt, wie viele Hosts in einem Subnetz Platz haben.
Im Detail
Eine Subnetzmaske funktioniert wie eine Schablone, die bitweise über die IP-Adresse gelegt wird: Jedes Bit, das in der Maske auf 1 gesetzt ist, gehört zum Netzwerkteil, jedes Bit auf 0 zum Hostteil. Bei 255.255.255.0 (binär: 24 Einsen gefolgt von 8 Nullen) sind die ersten drei Oktette fest (das Netz), das letzte Oktett frei für einzelne Geräte — daraus ergeben sich 2^8 = 256 mögliche Werte, abzüglich der Netzwerk- und Broadcast-Adresse also 254 nutzbare Host-Adressen.
Die CIDR-Schreibweise (/24) gibt direkt die Anzahl der Netzwerk-Bits an und ist heute die gebräuchlichere Notation, weil sie kompakter ist und flexiblere, nicht an Byte-Grenzen gebundene Aufteilungen erlaubt (z. B. /27 für nur 30 nutzbare Hosts, sinnvoll für ein sehr kleines Subnetz). Faustregel: Je größer die Zahl nach dem Slash, desto KLEINER das Subnetz (mehr Bits fürs Netz = weniger Bits übrig für Hosts) — /30 erlaubt z. B. nur 2 nutzbare Host-Adressen, oft genutzt für reine Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen zwei Routern.
Siehe auch: Subnetz, IP-Adressen