736 Begriffe aus IT, Netzwerk, Sicherheit und Programmierung: erst kurz erklärt, dann ausführlicher. Suche nach einem Wort oder wähle einen Buchstaben.
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Wird selten explizit genutzt außer bei speicherkritischen Anwendungen (z. B. große Arrays) oder beim Verarbeiten roher Binärdaten (z. B. Byte-Streams beim Dateizugriff). Rechenoperationen mit byte-Werten liefern in Java als Zwischenergebnis automatisch int, ein Rückcast ist dann oft nötig.
Verwandt: long · short · Type Casting · Bits · Java · Arrays
Ganzer Artikel im Wiki →Weil ein Byte so wenig Speicher braucht, wird der Typ vor allem dort genutzt, wo Speicherplatz bei sehr großen Datenmengen wirklich zählt (z. B. Rohdaten von Dateien oder Netzwerkverkehr), oder wenn ein Wert garantiert klein bleibt. Für normale Zählvariablen oder Berechnungen wird trotzdem meist ein größerer Ganzzahltyp verwendet, um Überläufe (der Wert passt nicht mehr in den Typ) zu vermeiden.
Verwandt: double (Gleitkommazahl) · long · short · SHA-256 · Dateien · Arithmetic Operators (Arithmetische Operatoren)
Ganzer Artikel im Wiki →Java-Programme werden zu .class-Dateien (JVM-Bytecode), C# zu IL für die CLR, Python zu .pyc-Dateien. Dank Bytecode läuft dasselbe Programm auf jedem System, auf dem die virtuelle Maschine installiert ist („write once, run anywhere“). Die VM führt den Code entweder interpretiert oder über JIT-Compilation aus.
Verwandt: Compiler · Interpreter · JIT-Compiler (Just-in-Time) · Assembly
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Byte kann 256 verschiedene Werte (0–255) darstellen, z. B. ein einzelnes ASCII-Zeichen. Bei größeren Einheiten gibt es zwei konkurrierende Systeme: dezimal (1 KB = 1.000 Byte, von Festplattenherstellern verwendet) und binär (1 KiB = 1.024 Byte, technisch exakt, von Betriebssystemen oft trotzdem als "KB" angezeigt) — Ursache vieler "fehlender" Gigabyte bei neuen Datenträgern.
Verwandt: Bits · Unicode · Bit-Tiefe · Code · Hex-Codes · String
Ganzer Artikel im Wiki →Alle digitalen Daten — Text, Bilder, Programme — werden letztlich als Folgen von Bits dargestellt. Acht Bits ergeben ein Byte. Übertragungsgeschwindigkeiten werden meist in Bit pro Sekunde angegeben (z. B. Mbit/s), Dateigrößen dagegen meist in Byte (z. B. MB) — eine häufige Verwechslungsquelle.
Verwandt: Bit-Tiefe · Subnetzmaske · Bytes · Daten · IP-Adressen · Physical Structure
Ganzer Artikel im Wiki →Die Change-Cipher-Spec-Nachricht besteht nur aus einem einzigen Byte und markiert den Übergang vom unverschlüsselten Handshake zur verschlüsselten Kommunikation. Sowohl Client als auch Server senden diese Nachricht jeweils einmal, sobald sie bereit sind, mit dem neu ausgehandelten Sitzungsschlüssel zu verschlüsseln. In TLS 1.3 wurde dieser Schritt aus Vereinfachungsgründen entfernt (nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden).
Verwandt: Handshake Protocol · Alert Protocol · Application Data Protocol · Cipher Suite · Sitzungsschlüssel · TLS
Ganzer Artikel im Wiki →Umfasst je nach Kontext unterschiedliche Stufen: Quellcode (von Menschen lesbarer Programmtext), Maschinencode (direkt vom Prozessor ausführbare Bytes) oder Bytecode (Zwischenform, z. B. bei Java). Wird durch einen Compiler oder Interpreter von einer Stufe in die nächste überführt.
Verwandt: Quellcode · Drizzle ORM · Neon Auto-Suspend · next-intl · Cron Job (Vercel) · JSONL (JSON Lines)
Ganzer Artikel im Wiki →Dabei prüft er Syntax und (bei statisch typisierten Sprachen) Typen und meldet Fehler schon vor dem Start. Das Ergebnis läuft anschließend ohne weitere Übersetzung. Compiler-Sprachen sind unter anderem C, C++, Rust, Go, Pascal und Fortran; Java und C# kompilieren zu Bytecode (Bytecode), den eine virtuelle Maschine ausführt.
Verwandt: Bytecode · Interpreter · JIT-Compiler (Just-in-Time) · Quellcode · Baum (Datenstruktur) · Makro (Metaprogrammierung)
Ganzer Artikel im Wiki →Der Dateityp wird meist über die Dateiendung (.txt, .jpg, .zip) signalisiert, verlässlich lässt er sich aber nur über den tatsächlichen Byte-Inhalt (Magic Numbers/Signatur am Dateianfang) bestimmen — eine umbenannte Datei behält ihren echten Typ, auch wenn die Endung etwas anderes suggeriert.
Verwandt: Dateien · Signatur · JSON · Komprimieren · XML · ZIP
Ganzer Artikel im Wiki →Für reinen Textinhalt ist ein Reader (z. B. über FileReader/BufferedReader) meist die bessere Wahl, da der dabei automatisch die Zeichenkodierung berücksichtigt — FileInputStream liefert nur rohe Bytes ohne Kodierungswissen.
Verwandt: FileOutputStream · I/O Streams · Bytes · Files · try-with-resources
Ganzer Artikel im Wiki →Weil ein reiner Byte-Stream ohne Zwischenspeicher arbeitet, ist er bei vielen kleinen Lesezugriffen langsam — in der Praxis wird er deshalb meist mit einem gepufferten Wrapper kombiniert. Für reinen Text ist ein zeichenbasierter Reader (der die Zeichenkodierung korrekt berücksichtigt) meist die passendere Wahl als ein roher Byte-Stream.
Verwandt: FileOutputStream · I/O Streams · Unicode · Error Codes (Fehlercodes) · BufferedReader (Gepufferte Eingabe)
Ganzer Artikel im Wiki →Wie bei FileInputStream gilt: für reinen Text ist ein Writer (z. B. FileWriter/BufferedWriter) besser geeignet, da dieser die Zeichenkodierung übernimmt. FileOutputStream mit dem append-Konstruktor-Flag (new FileOutputStream(datei, true)) hängt an eine bestehende Datei an, statt sie zu überschreiben.
Verwandt: FileInputStream · I/O Streams · Write Files
Ganzer Artikel im Wiki →Wie beim Lesen ist auch beim Schreiben ein roher, ungepufferter Byte-Stream bei vielen kleinen Schreibvorgängen ineffizient — üblich ist deshalb, ihn mit einem gepufferten Wrapper zu kombinieren, der Daten sammelt und in größeren Blöcken schreibt. Wichtig ist, den Stream nach dem Schreiben zu schließen, damit gepufferte Daten tatsächlich auf den Datenträger gelangen.
Verwandt: FileInputStream · Daten · Exceptions · BufferedWriter (Gepufferte Ausgabe) · I/O Streams · try-with-resources
Ganzer Artikel im Wiki →Der Zugriff auf Dateien läuft über I/O-Streams — Datenströme, über die byte- oder zeichenweise gelesen bzw. geschrieben wird. Weil Datei-Operationen von externen Faktoren abhängen (Datei existiert nicht, keine Berechtigung, Datenträger voll), lösen sie häufig Exceptions aus und sollten entsprechend behandelt bzw. mit try-with-resources sauber wieder geschlossen werden.
Verwandt: Create Files (Dateien erstellen) · Read Files (Dateien lesen) · Delete Files (Dateien löschen) · Write Files (Dateien schreiben) · I/O Streams · try-with-resources
Ganzer Artikel im Wiki →HDDs sind pro Gigabyte deutlich günstiger als SSDs, aber wegen der mechanischen Bauweise (rotierende Scheiben, beweglicher Lesekopf) langsamer, lauter und empfindlicher gegen Stöße. Sie werden heute vor allem für große, günstige Speicherkapazitäten (Backups, Archive) eingesetzt, während SSDs als Systemlaufwerk dominieren.
Verwandt: Festplatten · SSDs · Aufnahme · Computer · Desktop-PCs · Externe Festplatten
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Byte (8 Bit, Werte 0–255) lässt sich exakt mit zwei Hex-Ziffern darstellen (00–FF), was Hexadezimal deutlich kompakter macht als Binärschreibweise und für Menschen leichter lesbar als reine Binärzahlen. Wird u. a. bei Speicheradressen, MAC-Adressen und Farbwerten verwendet.
Verwandt: MAC-Adressen · Bytes · CSS
Ganzer Artikel im Wiki →Java unterscheidet Byte-Streams (InputStream/OutputStream, für Binärdaten) und Character-Streams (Reader/Writer, für Textdaten mit Zeichenkodierung). Streams lassen sich verketten ("Wrapping"): ein BufferedReader wrappt z. B. einen FileReader, um Pufferung hinzuzufügen, ohne die Basisklasse selbst zu ändern.
Verwandt: BufferedReader · FileInputStream · FileOutputStream · Files · Strom · Java
Ganzer Artikel im Wiki →Streams verarbeiten Daten üblicherweise Stück für Stück statt alles auf einmal, was auch sehr große Datenmengen handhabbar macht, ohne sie komplett im Speicher zu halten. Man unterscheidet Byte-Streams (rohe Bytes, z. B. FileInputStream) und Zeichen-Streams (Text mit Zeichenkodierung), sowie ungepufferte und gepufferte Varianten.
Verwandt: Files (Dateien, programmiertechnisch) · FileInputStream · BufferedReader (Gepufferte Eingabe) · Bytes · Daten · FileOutputStream
Ganzer Artikel im Wiki →Das JVM-Prinzip ermöglicht "Write once, run anywhere" — derselbe Bytecode läuft auf jedem Betriebssystem, für das eine JVM existiert. Wird häufig für große Unternehmensanwendungen, Android-Apps (historisch) und Backend-Systeme genutzt. Kompiliert und ausgeführt wird sie mit Werkzeugen aus dem JDK.
Verwandt: C++ · Garbage Collector · JDK · Kotlin · OOP · Android
Ganzer Artikel im Wiki →So verbinden virtuelle Maschinen die Portabilität von Bytecode mit der Geschwindigkeit nativen Codes. Das Programm startet interpretiert, die VM misst, welche Funktionen oft aufgerufen werden, und kompiliert diese in optimierten Maschinencode. Das Gegenstück ist die AOT-Kompilierung (*ahead of time*), die vor dem Start übersetzt.
Verwandt: Bytecode · Compiler · Interpreter · Garbage Collector
Ganzer Artikel im Wiki →Kotlin ist zu Java kompatibel (kann denselben Bytecode erzeugen, mit Java-Bibliotheken interagieren), vermeidet aber viele Schwachstellen und Umständlichkeiten von Java (z. B. eingebaute Null-Sicherheit gegen NullPointerExceptions, kürzere Syntax). Wird auch außerhalb von Android zunehmend als allgemeine JVM-Sprache genutzt.
Verwandt: Android · Java · React Native · Swift · Syntax
Ganzer Artikel im Wiki →Anders als IP-Adressen sind MAC-Adressen physisch an die Hardware gebunden (Schicht 2) und ändern sich normalerweise nicht, wenn ein Gerät das Netzwerk wechselt. Die ersten drei Byte identifizieren den Hersteller (OUI). Auflösung von IP zu MAC im lokalen Netz übernimmt ARP.
Verwandt: ARP · Ethernet · Hub · IP-Adressen · Switch · Adapter
Ganzer Artikel im Wiki →Weil eine Variable eines Referenztyps nur einen Verweis speichert, können mehrere Variablen auf dasselbe zugrunde liegende Objekt zeigen — eine Änderung über die eine Variable wirkt sich dann auch auf die andere aus, was bei primitiven Typen (jede Variable hat ihre eigene, unabhängige Kopie) nicht passiert. Klassische Beispiele für Referenztypen sind Objekte, Arrays und Strings.
Verwandt: Objects (Objekte) · Strings · Arrays · byte · Date (Datum/Zeit) · Enum (Aufzählungstyp)
Ganzer Artikel im Wiki →SHA-256 steht für "Secure Hash Algorithm, 256 Bit" und gilt aktuell als kryptografisch sicher (im Gegensatz zum veralteten SHA-1). Typische Einsatzgebiete: Integritätsprüfung von Downloads (Checksummen), Passwort-Hashing (meist kombiniert mit einem Salt), Zertifikate und digitale Signaturen, sowie Blockchain-Systeme wie Bitcoin. Die Zahl im Namen gibt die Länge des Ausgabewerts an — SHA-512 erzeugt entsprechend einen 512-Bit-Hash.
Verwandt: Hashing · SHA-512 · SHA-Typen · Cipher Suite · SHA-128 · byte
Ganzer Artikel im Wiki →SHA-512 arbeitet intern mit 64-Bit-Wörtern statt 32-Bit wie SHA-256, was ihn auf 64-Bit-Prozessoren oft sogar schneller macht als SHA-256, obwohl der Ausgabewert doppelt so lang ist. Die längere Ausgabe bietet theoretisch mehr Widerstand gegen Kollisionsangriffe, in der Praxis gilt SHA-256 für die meisten Anwendungsfälle als ausreichend sicher.
Verwandt: SHA-256 · SHA-Typen · Hashing · SHA-128
Ganzer Artikel im Wiki →In der Praxis kaum genutzt, da int (32 Bit) auf modernen Systemen keinen relevanten Performance- oder Speichervorteil gegenüber short verliert, aber deutlich seltener zu Überlauf-Problemen führt. Am ehesten relevant bei sehr speicherkritischen Datenstrukturen mit vielen Werten.
Verwandt: byte · long · Bits · Type Casting
Ganzer Artikel im Wiki →In der Praxis wird short deutlich seltener genutzt als byte oder ein normaler Integer, weil die meisten Systeme intern ohnehin mit größeren Wortgrößen rechnen und der Speichervorteil gegenüber einem normalen Integer oft vernachlässigbar ist. Relevanz hat er vor allem bei sehr speichersensitiven Anwendungen mit riesigen Datenmengen, etwa in Arrays mit Millionen von Elementen.
Verwandt: byte · long · Arrays
Ganzer Artikel im Wiki →Besteht aus einer Folge von Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Symbole), intern meist als Array von Zeichen oder Bytes gespeichert — die konkrete Kodierung der Zeichen regelt z. B. Unicode. In vielen Sprachen sind Strings unveränderlich ("immutable"): jede Änderung erzeugt einen neuen String statt den bestehenden zu verändern.
Verwandt: Unicode · Neon · Bytes · Garbage Collector · NeonDB · Numbers & Strings
Ganzer Artikel im Wiki →Enthält lediglich Quell-Port, Ziel-Port, die Länge des Pakets und eine Prüfsumme. Im Vergleich dazu ist der TCP-Header deutlich umfangreicher, weil er zusätzlich Sequenznummern, Bestätigungen und Flow-Control-Informationen für den Verbindungsaufbau transportieren muss — genau der Overhead, den UDP bewusst weglässt.
Verwandt: Header · UDP · Quell-Port · Ziel-Port
Ganzer Artikel im Wiki →Löst das Problem, dass ältere Zeichensätze (z. B. ASCII) nur wenige Zeichen abdeckten und für andere Sprachen/Symbole (Emojis, kyrillische oder asiatische Schriftzeichen) unbrauchbar waren. Wie diese Codepoints als Bytes gespeichert werden, regeln Kodierungen wie UTF-8 oder UTF-16 — Unicode selbst definiert nur die Zuordnung Zeichen ↔ Nummer, nicht das Byte-Format.
Verwandt: Bytes · String · OSI-Schicht: Presentation · Bits · FileInputStream
Ganzer Artikel im Wiki →Für Text bieten viele Sprachen gepufferte Schreib-Hilfsklassen an (siehe BufferedWriter), die Daten erst sammeln und dann gebündelt auf den Datenträger schreiben, statt bei jedem einzelnen Aufruf sofort physisch zu schreiben — das ist deutlich schneller. Wichtig ist, die Datei nach dem Schreiben wieder zu schließen (siehe try-with-resources), damit alle gepufferten Daten auch tatsächlich gespeichert werden.
Verwandt: Files (Dateien, programmiertechnisch) · BufferedWriter (Gepufferte Ausgabe) · Bytes · Daten · Create Files (Dateien erstellen) · Serialisierung
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