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Inodes

Kurz: Ein Inode ist der Verwaltungseintrag einer Datei in Unix-Dateisystemen. Er speichert alles über die Datei außer ihrem Namen und ihrem Inhalt.

Genauer: Im Inode stehen Größe, Besitzer, Rechte, Zeitstempel und die Adressen der Datenblöcke. Der Dateiname steht dagegen im Verzeichnis, das nur eine Liste „Name → Inode-Nummer” ist.

Im Detail

  • Hardlink: Mehrere Namen zeigen auf denselben Inode. Die Datei verschwindet erst, wenn der letzte Name und alle offenen Zugriffe weg sind.
  • Umbenennen/Verschieben: Im selben Dateisystem wird nur der Verzeichniseintrag geändert, die Daten bleiben unberührt.
  • Inodes aufgebraucht: Ein Dateisystem hat eine feste Anzahl Inodes. Millionen winziger Dateien können sie erschöpfen, obwohl noch Platz frei ist (df -i).
  • Anzeigen: ls -i zeigt die Inode-Nummer, stat datei alle Metadaten.

Siehe auch: Symbolische Links und Hardlinks