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Blende und Schärfentiefe

Kurz: Die Blende ist eine Öffnung im Objektiv, die bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Eine große Blende (kleine Zahl wie f/1.8) gibt viel Licht und wenig Schärfentiefe, eine kleine Blende (f/11) viel Schärfentiefe.

Genauer: Die Blendenzahl ist das Verhältnis von Brennweite zu Öffnungsdurchmesser. Jede ganze Blendenstufe halbiert oder verdoppelt die Lichtmenge.

Im Detail

  • Blendenreihe: f/1.4, 2, 2.8, 4, 5.6, 8, 11, 16, 22. Je höher, desto weniger Licht.
  • Schärfentiefe: Der Bereich, der im Bild scharf erscheint. Große Blende macht den Hintergrund unscharf (Bokeh), geeignet für Porträts.
  • Landschaft: Kleinere Blende (f/8–f/11) für durchgehende Schärfe.
  • Beugung: Bei sehr kleinen Blenden (f/22) leidet die Schärfe.
  • Sweet Spot: Viele Objektive sind bei f/5.6–f/8 am schärfsten.
  • Zusammenspiel: Blende, Verschlusszeit und ISO bilden das Belichtungsdreieck (fotografie-grundlagen-belichtungsdreieck-raw-und-jpeg, verschlusszeit-und-bewegung).