Landschaftsfotografie: Grundlagen
Kurz: Landschaftsfotografie zeigt Natur und Orte so, dass Weite, Licht und Stimmung spürbar werden. Entscheidend sind vor allem gutes Licht, ein durchdachter Bildaufbau und Geduld.
Genauer: Oft wird mit Weitwinkel und großer Schärfentiefe gearbeitet, damit Vordergrund und Horizont scharf sind. Ein Teleobjektiv kann aber ebenso eindrucksvolle Ausschnitte aus einer Landschaft herauslösen.
Im Detail
- Licht: Kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang ist das Licht weich und warm, die langen Schatten betonen Formen; die Mittagssonne wirkt dagegen oft flach und hart.
- Vordergrund: Ein Stein, eine Blume oder ein Weg im Vordergrund gibt dem Bild Tiefe und führt den Blick hinein.
- Horizont: Ein gerader Horizont wirkt ruhig; liegt er nicht mittig, betont man entweder Himmel oder Land.
- Blende: Mittlere Blendenwerte wie f/8 bis f/11 sorgen bei vielen Objektiven für hohe Schärfe und große Schärfentiefe.
- Stativ: Bei wenig Licht, kleiner Blende und niedrigem ISO verhindert ein Stativ verwackelte Bilder.
- Polfilter: Er kann den blauen Himmel abdunkeln, Spiegelungen auf Wasser und Blättern verringern und Farben satter wirken lassen.
- Wetter: Nebel, Gewitterwolken oder Schnee machen Landschaften oft spannender als ein wolkenloser Himmel.
- Planung: Karten und Apps zum Sonnenstand helfen, den richtigen Ort zur richtigen Zeit zu erreichen.
- Rücksicht auf die Natur: Auf Wegen bleiben, Schutzgebiete respektieren und keine Spuren hinterlassen gehört zum guten Stil (brennweite-und-bildwinkel, blende-und-schaerfentiefe, bildkomposition-goldener-schnitt).