Sensorgröße und Bildqualität
Kurz: Ein größerer Kamerasensor fängt mehr Licht ein und liefert bei schlechtem Licht meist besseres Bild mit weniger Rauschen und mehr Dynamik. Die Größe ist wichtiger als die Megapixelzahl.
Genauer: Vollformat (36 × 24 mm) entspricht dem alten Kleinbildfilm. APS-C ist etwas kleiner, Micro Four Thirds noch kleiner, Smartphone-Sensoren sind winzig.
Im Detail
- Cropfaktor: Bei kleineren Sensoren erscheint der Bildwinkel enger, zum Beispiel ×1,5 bei APS-C (brennweite-und-bildwinkel).
- Megapixel: Viele Pixel auf kleinem Sensor bedeuten kleinere Pixel und mehr Rauschen. Für Web und Druck bis A3 reichen 12–24 MP.
- Dynamikumfang: Der Unterschied zwischen hellster und dunkelster erkennbarer Stelle ist bei großen Sensoren größer.
- Smartphones: Gleichen kleine Sensoren mit Software (Computational Photography) aus.
- Schärfentiefe: Große Sensoren erlauben leichter Hintergrundunschärfe (blende-und-schaerfentiefe).
- Preis und Gewicht: Größere Sensoren erfordern größere Objektive und kosten mehr.