Histogramm lesen
Kurz: Das Histogramm zeigt, wie viele Pixel eines Fotos welche Helligkeit haben: links dunkel, rechts hell. Es hilft zu beurteilen, ob ein Bild unter- oder überbelichtet ist, unabhängig vom Display.
Genauer: Die Höhe der Balken gibt die Anzahl der Pixel je Helligkeitsstufe an. Ein gut belichtetes Bild füllt meist die Mitte und läuft an den Rändern aus.
Im Detail
- Unterbelichtung: Der Berg sitzt links und stößt an den Rand: Schatten sind „abgesoffen“.
- Überbelichtung: Der Berg stößt rechts an: Lichter sind „ausgebrannt“ und nicht mehr zu retten.
- Kontrastreiche Motive: Das Histogramm füllt beide Seiten.
- Kein „richtiges“ Histogramm: Ein Schneebild liegt rechts, ein Nachtbild links, und beides kann korrekt sein.
- RGB-Histogramm: Zeigt Farbkanäle einzeln und warnt vor Farbverlust.
- Belichtungskorrektur: Bei zu dunklem Bild + einstellen, bei zu hellem − (blende-und-schaerfentiefe, iso-und-bildrauschen).