Das Mittelalter: Lebenswelt und Gesellschaft
Kurz: Das Mittelalter dauerte in Europa grob vom 5. bis ins 15. Jahrhundert. Die Gesellschaft war in Stände gegliedert: Klerus, Adel und Bauern. Burgen, Klöster und Städte prägten die Zeit.
Genauer: Die meisten Menschen lebten als Bauern auf dem Land und waren oft an einen Grundherren gebunden (Feudalsystem).
Im Detail
- Stände: Wer betete, wer kämpfte und wer arbeitete. Bürger in den Städten bildeten eine eigene Schicht.
- Kirche: Prägte Bildung, Kunst und Alltag. Klöster bewahrten Wissen und schrieben Handschriften.
- Städte: Handel, Zünfte und Märkte; die Hanse verband Städte im Nord- und Ostseeraum.
- Kaiser und Reich: Das Heilige Römische Reich unter Karl dem Großen (800 gekrönt) und späteren Kaisern.
- Pest: Der Schwarze Tod (um 1347–1353) tötete ein Drittel oder mehr der Bevölkerung Europas.
- Kreuzzüge: Militärische Unternehmungen ins Heilige Land (1096–13. Jh.).
- Ende: Buchdruck, Entdeckungsreisen und Reformation läuten die Neuzeit ein (buchdruck-und-reformation).