Heizkosten senken und richtig heizen
Kurz: Heizen ist in vielen Haushalten der größte Energieposten. Mit Temperaturregelung, Entlüften, richtigem Lüften und einer gut eingestellten Anlage lassen sich oft 10 bis 20 % sparen, ohne zu frieren.
Genauer: Entscheidend sind die Raumtemperatur, die Einstellung der Heizung und das Verhalten. Technische Maßnahmen wie Dämmung wirken zusätzlich.
Im Detail
- Temperatur: Wohnräume etwa 20 °C, Schlafzimmer 16 bis 18 °C, Bad nach Bedarf wärmer. Als Faustregel spart ein Grad weniger ungefähr 6 % Heizenergie.
- Thermostate: Programmierbare oder smarte Heizkörperthermostate senken die Temperatur automatisch bei Abwesenheit und nachts. Möbel und Vorhänge nicht vor Heizkörper stellen.
- Entlüften: Gluckert ein Heizkörper oder wird er oben nicht warm, Luft ablassen. Danach den Anlagendruck prüfen.
- Hydraulischer Abgleich: Sorgt dafür, dass jeder Heizkörper die passende Wassermenge bekommt. Senkt Verbrauch und beseitigt Geräusche. Voraussetzung für viele Förderungen.
- Vorlauftemperatur: Je niedriger die Heizkurve eingestellt ist, bei der die Räume noch warm werden, desto weniger Energie. Zusammen mit einer Heizungspumpe, die nach Bedarf regelt.
- Lüften: Mehrmals täglich stoßlüften, Fenster nicht dauerhaft kippen (siehe Lüften und Schimmel).
- Zugluft: Fenster- und Türdichtungen prüfen, Rollläden nachts schließen, Rollladenkästen dämmen.
- Verbrauch beobachten: Zählerstände regelmäßig notieren. Die Nebenkostenabrechnung prüfen (Nebenkostenabrechnung).
Siehe auch: Wärmepumpe, Energieausweis und Dämmung