Warmwasserbereitung im Haushalt
Kurz: Die Warmwasserbereitung macht einen erheblichen Teil des Energieverbrauchs im Haushalt aus, besonders beim Duschen und Baden. Verschiedene Systeme unterscheiden sich stark in Effizienz und Kosten.
Genauer: Die Wahl des richtigen Systems hängt vom Warmwasserbedarf, der vorhandenen Heiztechnik und den baulichen Gegebenheiten ab.
Im Detail
- Zentrale Warmwasserbereitung: Die Heizanlage erzeugt Warmwasser für das ganze Haus, oft effizient kombiniert mit der Heizung über einen Pufferspeicher.
- Dezentrale Durchlauferhitzer: Elektrische Durchlauferhitzer erwärmen Wasser direkt an der Entnahmestelle, ohne Speicherverluste, aber mit hohem Stromverbrauch bei der Nutzung.
- Solarthermie: Sonnenkollektoren können einen erheblichen Teil des Warmwasserbedarfs besonders in den Sommermonaten kostenlos decken.
- Wärmepumpenboiler: Diese Geräte nutzen Umgebungswärme, um Wasser effizient zu erwärmen, und benötigen deutlich weniger Strom als klassische Elektroboiler.
- Legionellen-Risiko: Warmwasserspeicher sollten regelmäßig auf mindestens 60 Grad erhitzt werden, um das Wachstum von Legionellen zu verhindern.
- Dämmung der Leitungen: Gut gedämmte Warmwasserleitungen reduzieren Wärmeverluste auf dem Weg vom Speicher zur Entnahmestelle.
- Verbrauch senken: Sparduschköpfe und kürzere Duschzeiten senken den Warmwasserverbrauch direkt und spürbar (heizkosten-senken-und-richtig-heizen, waermepumpe).