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double ist in Java der Standard-Typ für Kommazahlen — Literale wie 3.14 werden ohne weiteren Suffix automatisch als double interpretiert (für den kleineren float-Typ braucht es ein f-Suffix: 3.14f). Wegen der binären Gleitkommadarstellung sind exakte Vergleiche mit == riskant (Rundungsfehler); für Geldbeträge ist BigDecimal die sicherere Wahl.
Verwandt: Non-primitive Types · Type Casting · CPU · Java · byte · long
Ganzer Artikel im Wiki →Gleitkommazahlen werden intern nicht exakt, sondern näherungsweise binär gespeichert — dadurch können bei Berechnungen kleine Rundungsfehler entstehen (z. B. 0.1 + 0.2 ergibt nicht immer exakt 0.3). Für Geldbeträge, bei denen exakte Genauigkeit wichtig ist, wird deshalb oft ein spezieller Dezimaltyp statt double verwendet.
Verwandt: byte · Type Casting · Arithmetic Operators (Arithmetische Operatoren) · Mathematische Funktionen · Non-primitive Types (Referenztypen) · void
Ganzer Artikel im Wiki →Bei / mit zwei int-Operanden wird ganzzahlig dividiert, der Nachkommateil fällt weg (7 / 2 ergibt 3, nicht 3.5) — für eine echte Division muss mindestens ein Operand ein double/float sein. % liefert den Rest einer Division, häufig genutzt um z. B. gerade/ungerade Zahlen zu prüfen (n % 2 == 0).
Verwandt: Operator Precedence · Operatoren · Type Casting
Ganzer Artikel im Wiki →Weil eine Variable eines Referenztyps nur einen Verweis speichert, können mehrere Variablen auf dasselbe zugrunde liegende Objekt zeigen — eine Änderung über die eine Variable wirkt sich dann auch auf die andere aus, was bei primitiven Typen (jede Variable hat ihre eigene, unabhängige Kopie) nicht passiert. Klassische Beispiele für Referenztypen sind Objekte, Arrays und Strings.
Verwandt: Objects (Objekte) · Strings · Arrays · byte · Date (Datum/Zeit) · Enum (Aufzählungstyp)
Ganzer Artikel im Wiki →parseInt/parseDouble werfen eine NumberFormatException, wenn der String kein gültiges Zahlenformat enthält (z. B. Buchstaben oder ein leerer String) — bei Nutzereingaben deshalb meist in einem try/catch abgesichert.
Verwandt: String Concatenation · String · Exceptions · Type Casting · User Input
Ganzer Artikel im Wiki →Welche der überladenen Varianten beim Aufruf tatsächlich ausgeführt wird, entscheidet der Compiler anhand der übergebenen Argumente — z. B. eine add(int, int)- und eine add(double, double)-Methode nebeneinander. Nicht zu verwechseln mit Overriding (Methodenüberschreibung), bei dem eine Unterklasse eine geerbte Methode mit identischer Signatur neu implementiert (siehe Vererbung).
Verwandt: Methods (Methoden) · Parameters (Parameter) · Signatur · Constructors (Konstruktoren) · Polymorphism (Polymorphie) · Inheritance (Vererbung)
Ganzer Artikel im Wiki →"Widening" (z. B. int → double) passiert automatisch, da dabei keine Information verloren geht. "Narrowing" (z. B. double → int) muss explizit erzwungen werden, da dabei Präzision verloren gehen kann: int i = (int) 3.9; ergibt 3, der Nachkommaanteil wird abgeschnitten, nicht gerundet.
Verwandt: byte · double · Arithmetic Operators · Assignment Operators · Math-Klasse · Non-primitive Types
Ganzer Artikel im Wiki →Bei impliziten ("widening") Umwandlungen kümmert sich die Sprache automatisch darum, etwa wenn ein int verlustfrei in ein double passt. Explizites ("narrowing") Casting muss der Programmierer selbst anfordern, weil dabei Information verloren gehen kann — etwa wenn eine Gleitkommazahl in eine Ganzzahl umgewandelt wird und die Nachkommastellen wegfallen. Falsches Casting ist eine häufige Fehlerquelle, besonders bei der Umwandlung zwischen sehr unterschiedlichen Wertebereichen.
Verwandt: double (Gleitkommazahl) · User Input (Benutzereingabe) · byte · Generics · Mathematische Funktionen · Objects (Objekte)
Ganzer Artikel im Wiki →Scanner liest von System.in und bietet typisierte Methoden wie nextInt(), nextDouble() oder nextLine(). Eine häufige Stolperfalle: nach nextInt() direkt nextLine() aufzurufen liefert einen leeren String, weil nextInt() den Zeilenumbruch nach der Zahl nicht mit konsumiert.
Verwandt: do-while-Schleife · Java · String · Errors · Exceptions · I/O Streams
Ganzer Artikel im Wiki →Eine als void deklarierte Methode darf zwar mit return; (ohne Wert) vorzeitig beendet werden, aber keinen konkreten Wert zurückgeben — der Aufrufer kann das Ergebnis also nicht in eine Variable speichern. Das Gegenteil sind Methoden mit einem konkreten Rückgabetyp wie double oder einem Referenztyp, die immer einen passenden Wert zurückliefern müssen.
Verwandt: void main (Programm-Einstiegspunkt) · Methods (Methoden) · double (Gleitkommazahl) · Constructors (Konstruktoren)
Ganzer Artikel im Wiki →Collections wie List können nur Objekte speichern, keine primitiven Typen direkt — List<int> ist deshalb ungültig, List<Integer> dagegen funktioniert. Die automatische Umwandlung zwischen primitivem Typ und Wrapper (Autoboxing/Unboxing) übernimmt der Compiler meist unsichtbar, kann bei sehr vielen Umwandlungen aber Performance kosten.
Verwandt: Generics · Non-primitive Types · Collections · long · Strings
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