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Anders als Arrays haben Collections keine feste Größe und bieten fertige Methoden für Sortieren, Suchen und Filtern. Seit Java 5 sind Collections generisch (siehe Generics) — List<String> erzwingt zur Compile-Zeit, dass nur String-Objekte hineinkommen, statt Typfehler erst zur Laufzeit zu entdecken.
Verwandt: Generics · Iterator · List · Set · Java · Advanced Sorting
Ganzer Artikel im Wiki →Zu den Collections gehören typischerweise dynamisch wachsende Listen (z. B. ArrayList, LinkedList), eindeutige Mengen (HashSet, TreeSet) und Schlüssel-Wert-Zuordnungen (Maps, z. B. LinkedHashMap). Über ein einheitliches Interface (siehe Iterator) lassen sich alle diese Strukturen auf ähnliche Weise durchlaufen, unabhängig von ihrer konkreten internen Implementierung.
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Ganzer Artikel im Wiki →Java liefert viele Standardalgorithmen bereits fertig mit, z. B. Collections.sort(), Collections.binarySearch() oder Collections.max() — für gängige Aufgaben lohnt es sich selten, sie neu zu implementieren. Für eigene Algorithmen sind Zeit- und Platzkomplexität (Big-O-Notation) die zentralen Bewertungsmaßstäbe.
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Ganzer Artikel im Wiki →Deklaration z. B. int[] zahlen = new int[5]; oder direkt mit Werten int[] zahlen = {1, 2, 3};. Der Zugriff erfolgt über einen nullbasierten Index. Wird eine variable Größe gebraucht, greift man in Java stattdessen zu ArrayList aus dem Collections-Framework.
Verwandt: ArrayList · For-Schleife · Index · Mehrdimensionale Arrays · Java · JSON
Ganzer Artikel im Wiki →Die Wahl der Datenstruktur bestimmt maßgeblich die Performance eines Programms: eine ArrayList erlaubt schnellen Zugriff per Index, eine LinkedList schnelles Einfügen/Entfernen mitten in der Liste, ein HashSet schnelles Prüfen auf Enthaltensein. Java-Arrays (siehe Arrays) sind die einfachste, aber unflexibelste Datenstruktur.
Verwandt: Algorithms · Anwendungsentwicklung · DSA (Data Structures & Algorithms) · Java · Daten · Arrays
Ganzer Artikel im Wiki →Die Wahl der richtigen Datenstruktur hat großen Einfluss auf die Performance eines Programms — ein Array ist z. B. schnell im direkten Zugriff über einen Index, aber langsam beim Einfügen in der Mitte; eine verkettete Liste ist umgekehrt. Collections fassen die gängigsten Datenstrukturen (Listen, Mengen, Zuordnungen) in einer gemeinsamen, wiederverwendbaren Bibliothek zusammen.
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Ganzer Artikel im Wiki →Klassische Syntax: for (int i = 0; i < n; i++) { ... }. Java kennt zusätzlich die For-Each-Variante (for (Type element : collection) { ... }), die über Arrays oder Collections iteriert, ohne einen manuellen Index zu führen — praktisch, aber ohne direkten Zugriff auf den Index selbst.
Verwandt: Arrays · Index · Iterator · Schleifen · While-Schleife · Inkrementieren
Ganzer Artikel im Wiki →Arrays und die meisten Collections sind in Java nullbasiert: das erste Element steht am Index 0, das letzte an länge - 1. Ein Zugriff außerhalb dieses Bereichs (z. B. arr[arr.length]) wirft zur Laufzeit eine ArrayIndexOutOfBoundsException.
Verwandt: Arrays · For-Schleife · Java · ArrayList · Collections · Data Structures
Ganzer Artikel im Wiki →Syntax: (parameter) -> ausdruck bzw. (parameter) -> { anweisungen }. Funktioniert nur mit "funktionalen Interfaces" (Interfaces mit genau einer abstrakten Methode, z. B. Runnable, Comparator). Häufig kombiniert mit der Streams-API, um Collections kompakt zu filtern, transformieren oder sortieren.
Verwandt: Anonymous Classes · Interface · Sorting · Java · Syntax · Advanced Sorting
Ganzer Artikel im Wiki →Im Gegensatz zu Set behält eine List die Einfügereihenfolge bei und lässt gezielten Zugriff über einen Index zu (list.get(0)). Welche konkrete Implementierung sich lohnt, hängt vom Zugriffsmuster ab: viel Lesen per Index → ArrayList, viel Einfügen/Entfernen mitten in der Liste → LinkedList.
Verwandt: ArrayList · Collections · LinkedList · Abstraction · Arrays · Generics
Ganzer Artikel im Wiki →Ein Package entspricht meist einer Ordnerstruktur (java.util.ArrayList liegt z. B. im Ordner java/util/). Um Klassen aus einem anderen Package zu nutzen, braucht es ein import-Statement am Dateianfang. Die Java Standard Library selbst ist eine riesige, mitgelieferte API mit fertigen Packages für Collections, I/O, Networking und mehr.
Verwandt: Java · Classes · Collections · Modifiers
Ganzer Artikel im Wiki →Fügt man ein bereits vorhandenes Element erneut hinzu, ändert sich am Set nichts (kein Fehler, aber auch kein zweiter Eintrag). Die konkreten Implementierungen HashSet (keine garantierte Reihenfolge, sehr schnell) und TreeSet (sortiert, etwas langsamer) unterscheiden sich vor allem darin, wie sie Elemente intern organisieren.
Verwandt: Collections · HashSet · TreeSet · List
Ganzer Artikel im Wiki →Für eigene Sortierreihenfolgen (z. B. nach einem bestimmten Feld eines Objekts statt der natürlichen Ordnung) übergibt man einen Comparator, entweder als eigene Klasse, Anonymous Class oder kompakt als Lambda-Ausdruck.
Verwandt: Advanced Sorting · Algorithms · Lambda · DSA (Data Structures & Algorithms) · Java · Anonymous Classes
Ganzer Artikel im Wiki →Collections wie List können nur Objekte speichern, keine primitiven Typen direkt — List<int> ist deshalb ungültig, List<Integer> dagegen funktioniert. Die automatische Umwandlung zwischen primitivem Typ und Wrapper (Autoboxing/Unboxing) übernimmt der Compiler meist unsichtbar, kann bei sehr vielen Umwandlungen aber Performance kosten.
Verwandt: Generics · Non-primitive Types · Collections · long · Strings
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