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Eine Klasse selbst ist noch kein konkretes Objekt, sondern die Vorlage, aus der über new beliebig viele Objects erzeugt werden können, die jeweils eigene Werte für die Felder tragen. In Java lebt pro Datei üblicherweise genau eine öffentliche Klasse, benannt wie die Datei selbst.
Verwandt: Constructors · Encapsulation · Methods · Modifiers · Objects · OOP
Ganzer Artikel im Wiki →Eine Klasse selbst ist noch kein konkretes Ding, sondern nur die Vorlage — erst wenn mit ihr ein Objekt erzeugt wird (instanziiert), existiert eine konkrete Ausprägung mit eigenen Werten. Über Konstruktoren wird festgelegt, wie ein neues Objekt beim Erzeugen initialisiert wird. Klassen können außerdem von anderen Klassen erben (siehe Vererbung), um gemeinsame Funktionalität wiederzuverwenden.
Verwandt: Constructors (Konstruktoren) · Methods (Methoden) · Objects (Objekte) · OOP (Objektorientierte Programmierung) · Inheritance (Vererbung) · UML
Ganzer Artikel im Wiki →Häufig genutzt für einmalige Event-Handler oder Callback-Implementierungen, bei denen sich eine separate, benannte Klasse nicht lohnt. Seit Java 8 übernehmen Lambda-Ausdrücke diese Rolle für funktionale Interfaces (Interfaces mit genau einer Methode) meist kompakter.
Verwandt: Inner Classes · Lambda · Interface · Java · Classes · Interface
Ganzer Artikel im Wiki →Anonyme Klassen sparen den Aufwand, für eine nur einmal benötigte Implementierung eines Interfaces oder einer abstrakten Klasse eine vollständige, separat benannte Klasse anzulegen. In modernen Sprachen werden anonyme Klassen für einfache Fälle zunehmend durch kürzere Lambda-Ausdrücke ersetzt.
Verwandt: Inner Classes (Innere Klassen) · Lambda (Lambda-Ausdruck) · Interface (Schnittstelle)
Ganzer Artikel im Wiki →Eine nicht-statische innere Klasse hat automatisch Zugriff auf die Felder der äußeren Instanz. Für Klassen, die keinen solchen Zugriff brauchen, ist eine statische verschachtelte Klasse (static class) meist die sauberere Wahl, da sie unabhängig von einer äußeren Instanz existieren kann.
Verwandt: Anonymous Classes · Classes · Iterator · Lambda
Ganzer Artikel im Wiki →Innere Klassen können (je nach Sprache) Zugriff auf die privaten Felder ihrer umgebenden Klasse haben, was sie von völlig unabhängigen Klassen unterscheidet. Eine Sonderform ist die anonyme Klasse — eine innere Klasse ohne eigenen Namen, die direkt an der Stelle definiert wird, an der sie einmalig gebraucht wird.
Verwandt: Anonymous Classes (Anonyme Klassen) · Classes (Klassen)
Ganzer Artikel im Wiki →Collections wie List können nur Objekte speichern, keine primitiven Typen direkt — List<int> ist deshalb ungültig, List<Integer> dagegen funktioniert. Die automatische Umwandlung zwischen primitivem Typ und Wrapper (Autoboxing/Unboxing) übernimmt der Compiler meist unsichtbar, kann bei sehr vielen Umwandlungen aber Performance kosten.
Verwandt: Generics · Non-primitive Types · Collections · long · Strings
Ganzer Artikel im Wiki →Primitive Werte allein haben keine Methoden und können nicht in objektbasierten Datenstrukturen wie einer Liste gespeichert werden — eine Wrapper-Klasse gibt dem primitiven Wert eine Objekt-Hülle mit nützlichen Zusatzfunktionen (z. B. String-Umwandlung, Vergleichsmethoden). Viele Sprachen wandeln automatisch zwischen primitivem Wert und Wrapper-Objekt um (Auto(un)boxing), was in der Praxis Performance-Fallen verursachen kann, wenn es unbemerkt sehr häufig passiert.
Verwandt: API · byte · Collections · Generics · Classes (Klassen) · List (Liste)
Ganzer Artikel im Wiki →Der zentrale Unterschied zu primitiven Typen: eine non-primitive-Variable speichert nicht den Wert selbst, sondern eine Referenz auf ein Objekt im Heap-Speicher — deshalb kann sie auch null sein (kein Objekt vorhanden), was bei primitiven Typen wie int nicht möglich ist.
Verwandt: double · Strings · Wrapper Classes · Garbage Collector · Arrays · byte
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