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Notruf richtig absetzen

Kurz: In Deutschland erreicht man Feuerwehr und Rettungsdienst unter der 112, die Polizei unter der 110. Wer ruhig bleibt und die Fragen der Leitstelle beantwortet, sorgt dafür, dass Hilfe schnell am richtigen Ort ankommt.

Genauer: Die 112 gilt in der ganzen Europäischen Union und ist kostenlos, auch vom Handy aus. Die Leitstelle führt durch das Gespräch und schickt oft schon Hilfe los, während sie noch nachfragt.

Im Detail

  • Welche Nummer: 112 bei Bränden, schweren Unfällen und lebensbedrohlichen Erkrankungen; 110, wenn die Polizei gebraucht wird, etwa bei Straftaten oder Gefahr durch Personen.
  • Wo ist es passiert: Die wichtigste Angabe ist der genaue Ort mit Straße, Hausnummer, Stockwerk oder auf der Autobahn Fahrtrichtung und Kilometerangabe.
  • Was ist passiert: Kurz beschreiben, was geschehen ist, zum Beispiel Sturz, Verkehrsunfall oder Brand.
  • Wie viele Betroffene: Die Zahl der Verletzten oder Erkrankten hilft der Leitstelle, genug Einsatzkräfte zu schicken.
  • Welche Verletzungen: Sagen, ob jemand bewusstlos ist, nicht normal atmet oder stark blutet.
  • Warten auf Rückfragen: Nicht selbst auflegen; die Leitstelle beendet das Gespräch und gibt bei Bedarf Anweisungen, etwa zur Wiederbelebung.
  • Nicht dringend: Bei Beschwerden, die nicht lebensbedrohlich sind, hilft außerhalb der Praxiszeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117.
  • Hilfe vor Ort: Nach dem Anruf Erste Hilfe leisten, wenn möglich jemanden zum Einweisen an die Straße schicken und die Unfallstelle absichern.
  • Vorbereitet sein: Ein Erste-Hilfe-Kurs gibt Sicherheit für den Ernstfall und wird allen empfohlen (erste-hilfe-grundlagen, wiederbelebung-und-defibrillator-grundlagen).