Erkenntnistheorie: Wissen und Glauben
Kurz: Die Erkenntnistheorie fragt, was Wissen ist und wie wir es erlangen. Klassisch gilt Wissen als wahre, gerechtfertigte Überzeugung.
Genauer: Rationalisten (Descartes) betonen die Vernunft, Empiristen (Locke, Hume) die Erfahrung; Kant verband beides.
Im Detail
- Wissen vs. Meinung: Wissen braucht Wahrheit und gute Gründe.
- Skepsis: Können wir sicher sein, dass die Außenwelt existiert? („Ich denke, also bin ich“.)
- Quellen: Wahrnehmung, Vernunft, Zeugnis anderer, Erinnerung.
- Wissenschaftliche Methode: Hypothesen testen und widerlegen (Popper).
- Gettier-Probleme: Rechtfertigte wahre Überzeugungen, die dennoch nur zufällig stimmen.
- Fehlerquellen: Wahrnehmungstäuschungen und Denkfehler (kognitive-verzerrungen).
- Praxis: Quellen prüfen, Belege abwägen, Unsicherheit zugeben (trugschluesse-erkennen).