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Kognitive Verzerrungen im Alltag

Kurz: Kognitive Verzerrungen (Biases) sind systematische Denkfehler, die unser Urteilen und Entscheiden beeinflussen. Sie entstehen, weil das Gehirn Abkürzungen nutzt, um schnell zu urteilen.

Genauer: Die Verzerrungen sind normal und betreffen alle Menschen. Wer sie kennt, kann sie besser ausgleichen.

Im Detail

  • Bestätigungsfehler: Wir suchen und glauben eher Informationen, die unsere Meinung stützen.
  • Ankereffekt: Eine zuerst genannte Zahl beeinflusst spätere Schätzungen, zum Beispiel beim Preisverhandeln.
  • Verfügbarkeitsheuristik: Was uns leicht einfällt (etwa Flugzeugabstürze), halten wir für häufiger.
  • Rückschaufehler: „Das habe ich gewusst“, nachdem etwas passiert ist.
  • Dunning-Kruger-Effekt: Wer wenig weiß, überschätzt sich leichter.
  • Herdenverhalten: Wir folgen der Mehrheit (gruppendynamik-und-konformitaet).
  • Gegenmittel: Gegenargumente suchen, Daten prüfen, Entscheidungen überschlafen, Meinungen anderer einholen.