Gedächtnis und Arbeitsgedächtnis
Kurz: Das Gedächtnis gliedert sich in sensorisches Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis (Kurzzeit) und Langzeitgedächtnis. Das Arbeitsgedächtnis kann nur wenige Informationen gleichzeitig halten, das Langzeitgedächtnis speichert fast unbegrenzt.
Genauer: Etwas, das nur kurz beachtet wird, geht verloren. Durch Wiederholung, Bedeutung und Verknüpfung gelangt es ins Langzeitgedächtnis.
Im Detail
- Kapazität: Das Arbeitsgedächtnis fasst etwa vier bis sieben Einheiten; Zusammenfassen (Chunking) hilft, etwa bei Telefonnummern.
- Langzeitgedächtnis: Deklarativ (Fakten, Erlebnisse) und prozedural (Fertigkeiten wie Radfahren).
- Festigung: Schlaf stärkt Erinnerungen (schlafhygiene-besser-schlafen).
- Abruf: Hinweisreize und Kontext helfen beim Erinnern.
- Lernstrategien: Aktives Abrufen, verteiltes Üben, Lehren und Eselsbrücken (vergessenskurve-und-wiederholen).
- Vergessen: Normal und teils nützlich; Stress und Müdigkeit verschlechtern Merkfähigkeit.