Aufmerksamkeit und Multitasking
Kurz: Das Gehirn kann sich nicht auf zwei anspruchsvolle Aufgaben gleichzeitig konzentrieren. „Multitasking“ ist in Wirklichkeit schnelles Hin- und Herwechseln, das Zeit kostet und Fehler fördert.
Genauer: Bei jedem Wechsel entstehen Umschaltkosten: Das Gehirn muss sich neu einstellen, und Reste der vorherigen Aufgabe stören („Aufmerksamkeitsrest“).
Im Detail
- Arbeitsgedächtnis: Begrenzte Kapazität (gedaechtnis-und-arbeitsgedaechtnis).
- Ablenkungen: Benachrichtigungen und ständiges Smartphone-Prüfen zerstückeln die Konzentration.
- Einzelaufgaben: Eine Sache zu einer Zeit, in Blöcken von 25–50 Minuten (zeitmanagement-pomodoro-eisenhower-und-priorisieren).
- Ausnahmen: Automatisierte Tätigkeiten (Gehen) lassen sich mit anderen verbinden.
- Lernen: Mit Handy in Reichweite lernt man schlechter, auch wenn man es nicht benutzt.
- Verkehr: Handy am Steuer erhöht das Unfallrisiko stark (bremsweg-und-anhalteweg).
- Erholung: Pausen und Spaziergänge stellen Aufmerksamkeit wieder her.