Mulchen im Garten
Kurz: Mulchen heißt, den Boden mit organischem Material wie Rasenschnitt, Laub, Stroh oder Rindenmulch abzudecken. Es hält Feuchtigkeit, unterdrückt Unkraut und nährt das Bodenleben.
Genauer: Die Mulchschicht ahmt den Waldboden nach. Beim Verrotten entsteht Humus (bodenaufbau-und-humus).
Im Detail
- Material: Rasenschnitt (dünn, angetrocknet), Laub, Stroh, Gehölzhäcksel, Kompost. Rindenmulch eher bei Gehölzen.
- Dicke: Etwa 3 bis 8 cm. Stämme und Stängel frei lassen.
- Zeitpunkt: Im späten Frühjahr, wenn der Boden warm ist.
- Stickstoff: Holzige Mulche entziehen kurzfristig Stickstoff. Bei Gemüse Rasenschnitt oder Kompost bevorzugen.
- Schnecken: Mulch kann Schnecken fördern, dann sparsam einsetzen.
- Vorteil: Weniger gießen und jäten (richtig-giessen-im-garten, kompost-anlegen).