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Stauden: Pflanzen und Pflegen

Kurz: Stauden sind mehrjährige, meist krautige Pflanzen, die im Winter oberirdisch absterben und im Frühjahr aus der Wurzel neu austreiben. Sie bilden das Rückgrat vieler Beete, weil sie Jahr für Jahr ohne Neupflanzung wiederkehren.

Genauer: Im Gegensatz zu einjährigen Sommerblumen investiert eine Staude ihre Energie auch in ein dauerhaftes Wurzelsystem, wodurch sie meist erst im zweiten oder dritten Jahr ihre volle Blütenpracht zeigt.

Im Detail

  • Pflanzzeitpunkt: Frühjahr und Herbst sind ideal, da der Boden dann feucht und nicht zu heiß oder gefroren ist.
  • Standortansprüche: Sonnenliebende Arten wie Lavendel vertragen keine Staunässe, Schattenstauden wie Funkien brauchen dagegen feuchten Boden.
  • Teilen: Viele Stauden lassen sich nach einigen Jahren teilen, was sie verjüngt und gleichzeitig neue Pflanzen für andere Beete liefert.
  • Rückschnitt: Verblühtes im Spätsommer zurückschneiden kann bei manchen Arten eine zweite Blüte auslösen.
  • Winterschutz: Manche Stauden brauchen eine Mulchschicht aus Laub oder Reisig, um Frost zu überstehen.
  • Bienenfreundlichkeit: Viele heimische Staudenarten sind wichtige Nahrungsquellen für Insekten (bienenfreundlicher-garten).
  • Kombination mit Mulch: Eine Mulchschicht zwischen den Stauden unterdrückt Unkraut und hält die Feuchtigkeit im Boden (mulchen-im-garten).