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Das BIOS liegt auf einem Chip auf dem Mainboard, unabhängig von der Festplatte. Es prüft und initialisiert Hardware (Power-On Self-Test), sucht ein startfähiges Laufwerk und übergibt dann die Kontrolle an den Bootloader des Betriebssystems. Moderne Mainboards nutzen inzwischen fast ausschließlich den Nachfolger UEFI, der BIOS-Funktionen mit grafischer Oberfläche und mehr Möglichkeiten nachbildet.
Verwandt: UEFI · Motherboard/Mainboard · RAM · RAM-Slots
Ganzer Artikel im Wiki →NetBIOS stellt Windows-Netzwerken grundlegende Dienste für Namensauflösung, Sitzungsverwaltung und Datagramm-Verteilung bereit. Der Datagram-Dienst (Port 138) läuft verbindungslos über UDP und wird z. B. für Broadcast-Nachrichten innerhalb eines Windows-Arbeitsgruppen-Netzes genutzt — heute größtenteils durch DNS und Active Directory abgelöst.
Verwandt: NetBIOS-NS · Broadcast · DNS · Port · TCP · UDP
Ganzer Artikel im Wiki →In reinen Windows-Netzen ohne DNS-Server konnten Rechner sich früher allein über ihren NetBIOS-Namen (z. B. PC-BUERO1) finden. Heute weitgehend durch DNS ersetzt, aber aus Kompatibilitätsgründen in vielen Windows-Installationen noch aktiv — und ein bekannter Angriffsvektor, wenn ungeschützt aus dem Internet erreichbar.
Verwandt: NetBIOS-DGM · Broadcast · DNS · IP-Adressen · Port · Subnetz
Ganzer Artikel im Wiki →UEFI löst technische Grenzen des alten BIOS (z. B. maximal 2 TB große Boot-Laufwerke) und bringt Secure Boot mit, das beim Start die digitale Signatur des Bootloaders prüft und so das Laden von Schadsoftware vor dem Betriebssystem verhindern soll. Fast alle seit ca. 2012 verkauften PCs nutzen UEFI statt klassischem BIOS.
Verwandt: BIOS · Signatur · Festplatten · Interface · Linux
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