Amphibien und Reptilien: Überblick
Kurz: Amphibien wie Frösche und Salamander durchleben meist eine Metamorphose vom Wasser- zum Landtier, während Reptilien wie Schlangen und Echsen von Anfang an landlebend sind. Beide Gruppen sind wechselwarm.
Genauer: Amphibien atmen in jungen Stadien oft über Kiemen, als Erwachsene über Lunge und Haut, Reptilien ausschließlich über Lunge.
Im Detail
- Metamorphose: Kaulquappen entwickeln sich über mehrere Stadien zu Fröschen, mit tiefgreifenden körperlichen Veränderungen.
- Haut: Amphibienhaut ist dünn und durchlässig, Reptilienhaut dagegen schuppig und wasserabweisend.
- Fortpflanzung: Amphibien legen meist gallertartige Eier im Wasser, viele Reptilien legen kalkschalige Eier an Land.
- Wechselwarm: Beide Gruppen regulieren ihre Körpertemperatur über die Umgebung, nicht durch eigene Wärmeproduktion.
- Ökologische Rolle: Amphibien gelten als Indikator für Gewässerqualität, da sie empfindlich auf Umweltveränderungen reagieren.
- Gefährdung: Viele Amphibienarten sind weltweit durch Pilzkrankheiten und Habitatverlust bedroht.
- Vielfalt: Von winzigen Fröschen bis zu großen Krokodilen reicht die Formenvielfalt beider Gruppen enorm (evolution-grundlagen, nahrungskette-und-oekosystem).