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Schlangen: Grundlagen

Kurz: Schlangen sind beinlose Reptilien, die sich durch Muskelkontraktionen fortbewegen und ihre Beute meist ganz verschlingen. Nur ein kleiner Teil der weltweit über 3.000 Arten ist für Menschen gefährlich giftig.

Genauer: Schlangen haben sich aus beinigen Vorfahren entwickelt und im Laufe der Evolution ihre Gliedmaßen verloren.

Im Detail

  • Fortbewegung: Verschiedene Techniken wie seitliches Schlängeln oder konzertinaartige Bewegung passen sich an unterschiedliche Untergründe an.
  • Giftschlangen: Gift dient primär dem Erbeuten von Nahrung, nicht der Verteidigung, und wird über spezialisierte Zähne injiziert.
  • Würgeschlangen: Boas und Pythons töten Beute durch Zusammendrücken, nicht durch Gift, und verschlingen sie dann ganz.
  • Wärmesensoren: Manche Schlangenarten besitzen Grubenorgane, die Infrarotstrahlung von warmblütigen Beutetieren wahrnehmen.
  • Häutung: Schlangen häuten sich regelmäßig, um zu wachsen und abgenutzte Haut zu erneuern.
  • Sinneswahrnehmung: Die gespaltene Zunge nimmt chemische Signale aus der Luft auf und überträgt sie an ein spezielles Sinnesorgan.
  • Ökologische Rolle: Schlangen regulieren als Prädatoren Nagetierpopulationen und sind damit wichtig für das ökologische Gleichgewicht (tarnung-und-mimikry-bei-tieren, amphibien-und-reptilien-ueberblick).