Krokodile und Alligatoren
Kurz: Krokodile und Alligatoren sind große, räuberische Reptilien, die seit über 80 Millionen Jahren fast unverändert existieren und damit die Zeit der Dinosaurier überlebt haben. Trotz äußerlicher Ähnlichkeit lassen sie sich an Kopfform und Lebensraum gut unterscheiden.
Genauer: Krokodile haben eine spitzere, V-förmige Schnauze, während Alligatoren eine breitere, U-förmige Schnauze besitzen, was unter anderem die Zahnstellung beeinflusst.
Im Detail
- Schnauzenform: Bei geschlossenem Maul sind bei Krokodilen fast alle Zähne sichtbar, bei Alligatoren nur die oberen.
- Verbreitung: Alligatoren leben vor allem in den USA und China, Krokodile dagegen in tropischen Regionen weltweit, darunter Afrika, Asien und Australien.
- Salztoleranz: Viele Krokodilarten können auch in Salzwasser überleben, Alligatoren bevorzugen dagegen fast ausschließlich Süßwasser.
- Jagdverhalten: Beide lauern meist bewegungslos im Wasser und schnappen mit explosiver Geschwindigkeit nach Beute, die sich dem Ufer nähert.
- Todeswälzer: Krokodile und Alligatoren rollen sich oft um die eigene Achse, um größere Beutestücke abzureißen.
- Elterliche Fürsorge: Beide Gruppen bewachen ihre Nester und tragen frisch geschlüpfte Jungtiere vorsichtig im Maul zum Wasser.
- Gefährdung: Mehrere Krokodilarten sind durch Lebensraumverlust und früheren Handel mit Lederprodukten bedroht oder stark gefährdet (amphibien-und-reptilien-ueberblick).