EMZETT.
Login

Motivation: intrinsisch und extrinsisch

Kurz: Intrinsische Motivation kommt aus dem Interesse an der Sache selbst, extrinsische von außen durch Belohnung oder Druck. Nachhaltiges Lernen und Arbeiten gelingen meist besser mit innerer Motivation.

Genauer: Nach der Selbstbestimmungstheorie stärken Autonomie, Kompetenzerleben und soziale Eingebundenheit die intrinsische Motivation.

Im Detail

  • Extrinsisch: Noten, Geld, Lob, Strafen vermeiden. Wirkt kurzfristig, kann aber Freude an der Sache verdrängen.
  • Autonomie: Wahlmöglichkeiten und Sinn erkennen („Wozu brauche ich das?“).
  • Kompetenz: Passende Schwierigkeit, schrittweise Erfolgserlebnisse, Feedback.
  • Eingebundenheit: Austausch mit anderen, Lerngruppen, Vorbilder.
  • Ziele: Konkret, messbar und selbst gewählt; Lernziele statt nur Leistungsziele.
  • Flow: Wenn Anforderung und Fähigkeit passen, geht man in der Tätigkeit auf (flow-erleben).
  • Tipp: Kleine Belohnungen sind okay, solange sie den Kern nicht ersetzen (gewohnheiten-aufbauen-und-aendern).