Flow: Im Tun aufgehen
Kurz: Flow ist ein Zustand völliger Vertiefung in eine Tätigkeit, bei dem Zeit und Selbst in den Hintergrund treten. Der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi beschrieb ihn. Er entsteht, wenn Anforderung und Können im Gleichgewicht sind.
Genauer: Ist die Aufgabe zu leicht, entsteht Langeweile; ist sie zu schwer, Angst oder Überforderung. Dazwischen liegt der Flow-Kanal.
Im Detail
- Merkmale: Klare Ziele, sofortiges Feedback, volle Konzentration, Verlust des Zeitgefühls.
- Tätigkeiten: Sport, Musik, Programmieren, Zeichnen, Spielen, Handwerk.
- Voraussetzungen: Ungestörte Zeit (mindestens 20–30 Minuten), passender Schwierigkeitsgrad.
- Ablenkungen reduzieren: Benachrichtigungen aus, Handy weg (prokrastination-verstehen-und-ueberwinden).
- Herausforderung anpassen: Aufgaben schrittweise schwieriger machen (motivation-intrinsisch-und-extrinsisch).
- Nutzen: Verbunden mit Zufriedenheit und Lernerfolg.
- Grenzen: Nicht erzwingbar; Pausen und Erholung bleiben wichtig.