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Gewohnheiten aufbauen und ändern

Kurz: Gewohnheiten sind automatisierte Verhaltensweisen. Sie entstehen durch Wiederholung in gleichen Situationen und lassen sich mit Auslöser, kleinen Schritten und Belohnung gezielt aufbauen.

Genauer: Eine Gewohnheit besteht aus Auslöser, Routine und Belohnung (Gewohnheitsschleife). Das Gehirn spart so Energie.

Im Detail

  • Klein anfangen: Eine winzige Version (zwei Minuten) macht den Einstieg leicht.
  • An Bestehendes koppeln: „Nach dem Zähneputzen mache ich drei Dehnübungen.“ (Implementierungsintention)
  • Umgebung gestalten: Gutes sichtbar und leicht machen, Schlechtes schwerer machen.
  • Dauer: Studien nennen im Mittel etwa zwei Monate, die Spanne ist groß (Wochen bis Monate).
  • Rückschläge: Ein verpasster Tag macht nichts; wichtig ist, nicht zweimal in Folge auszusetzen.
  • Alte Gewohnheiten ersetzen: Statt zu verbieten, eine Alternative für den Auslöser wählen.
  • Protokoll: Ein Kalender mit Häkchen motiviert (prokrastination-verstehen-und-ueberwinden).