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Release-Modelle: Fixed, LTS und Rolling

Kurz: Distributionen veröffentlichen Updates auf drei Arten: feste Versionen im Abstand von Monaten (Fixed), Versionen mit langer Unterstützung (LTS) oder ständig aktuelle Pakete (Rolling Release).

Genauer: Die Wahl entscheidet über Stabilität gegen Aktualität.

Im Detail

ModellBeispieleStärkeSchwäche
FixedFedora (halbjährlich), Ubuntu ZwischenversionenNeue Software regelmäßigKurze Unterstützung (ca. 9 Monate bei Ubuntu)
LTSUbuntu LTS (5 Jahre Standard), Debian stable (ca. 3 plus 2 Jahre), RHEL (10 Jahre)Stabil, planbarÄltere Programmversionen
RollingArch, openSUSE Tumbleweed, Void, GentooImmer aktuellMehr Pflege, gelegentlich Brüche
Semi-RollingManjaro, EndeavourOS, Debian testingMixJe nach Pflege
  • Upgrade: Bei Fixed-Releases wechselt man mit Versions-Upgrade (do-release-upgrade, dnf system-upgrade), bei Rolling gibt es nur regelmäßige Updates.
  • Support-Ende (EOL): Nach dem Ende gibt es keine Sicherheitsupdates mehr, rechtzeitig wechseln.
  • Tipp: Server: LTS oder Debian stable. Spiele/neue Hardware: Fedora oder Rolling. Einsteiger: Ubuntu LTS, Mint.

Siehe auch: Linux-Versionen: Ubuntu, Debian, Fedora und Mint, linux-distributionen