Paketquellen, Repositories und PPAs
Kurz: Ein Repository (Paketquelle) ist ein Server, der Pakete samt Verzeichnis und Signatur bereitstellt. Der Paketmanager liest dessen Liste und lädt daraus.
Genauer: Distributionen betreiben offizielle Repositories und weltweit gespiegelte Server (Mirrors). Dazu kommen Drittanbieter-Quellen.
Im Detail
- Debian-Bereiche:
main(freie Software),contrib,non-free,non-free-firmware. Ubuntu:main,universe,restricted,multiverse. - Zweige in Debian: stable (stabil), testing, unstable (sid), oldstable, backports.
- Ubuntu-PPA: Persönliches Paketarchiv bei Launchpad:
sudo add-apt-repository ppa:name/ppa. Praktisch, aber nur vertrauenswürdige Quellen nutzen. - Signatur: Jede Quelle hat einen GPG-Schlüssel. Ohne ihn lehnt der Paketmanager ab.
- Spiegelserver: Eigener Mirror in der Nähe beschleunigt Downloads (Arch:
reflector). - Risiko: Drittquellen können Systempakete überschreiben und Updates blockieren.
- Lokale Quelle: Mit einer Verzeichnis-Quelle oder Cache (apt-cacher-ng) für mehrere Rechner.
Siehe auch: APT und dpkg (Debian, Ubuntu), Release-Modelle: Fixed, LTS und Rolling