EMZETT.
Login

Unveränderliche Linux-Systeme (Immutable Distros)

Kurz: Bei einer unveränderlichen Distribution ist das Basissystem schreibgeschützt. Updates werden als ganzes Abbild eingespielt und lassen sich bei Problemen zurückrollen.

Genauer: Programme kommen als Flatpak, Container oder in Schichten oben drauf. Das macht das System robust und gut reproduzierbar.

Im Detail

  • Fedora Silverblue/Kinoite/Atomic: rpm-ostree, Flatpak für Anwendungen, Toolbox/Distrobox für Entwicklungsumgebungen.
  • SteamOS: Schreibgeschütztes Abbild auf dem Steam Deck.
  • NixOS: Das ganze System ist eine Konfigurationsdatei (configuration.nix). Jede Generation lässt sich zurückschalten.
  • openSUSE Aeon/MicroOS: Transaktionale Updates mit Btrfs-Snapshots.
  • Vanilla OS, Bazzite, Universal Blue: Abbild-basierte Systeme mit Fokus auf Desktop oder Spiele.
  • Vorteile: Rollback, weniger Fehler, Updates im Hintergrund, Sicherheit.
  • Nachteile: Ungewohnter Ablauf bei Systempaketen, Neustart nach Updates nötig.

Siehe auch: DNF und RPM (Fedora, RHEL), Release-Modelle: Fixed, LTS und Rolling