Linux-Desktopumgebungen im Überblick
Kurz: Eine Desktopumgebung (DE) ist die grafische Oberfläche von Linux: Fenster, Leisten, Menüs, Dateimanager und Einstellungen. Man kann sie frei wählen und wechseln. Die bekanntesten sind KDE Plasma, GNOME, Xfce, Cinnamon, MATE und LXQt.
Genauer: Unter Windows und macOS ist die Oberfläche fest, bei Linux ist sie ein austauschbares Paket. Dieselbe Distribution kann mit verschiedenen Desktops kommen, zum Beispiel Ubuntu (GNOME), kubuntu (KDE), xubuntu (Xfce) und lubuntu (LXQt).
Im Detail
| Desktop | Toolkit | Stil | Ressourcen |
|---|---|---|---|
| [[kde-plasma | KDE Plasma]] | Qt | klassisch, sehr anpassbar |
| [[gnome | GNOME]] | GTK | modern, aufgeräumt, tastaturfreundlich |
| [[xfce | Xfce]] | GTK | klassisch, schlank |
| [[cinnamon | Cinnamon]] | GTK | wie Windows 7 |
| [[mate | MATE]] | GTK | wie GNOME 2 |
| [[lxqt | LXQt]] | Qt | minimal |
| [[cosmic | COSMIC]] | Rust (iced) | neu, Kacheln |
- Bestandteile: Fenstermanager/Compositor, Panel, Anwendungsstarter, Dateimanager, Einstellungen, Anmeldebildschirm, Standard-Anwendungen.
- Auswahl: Alter Rechner: Xfce oder LXQt. Viel Anpassung: Plasma. Ruhiger Arbeitsablauf: GNOME. Wie Windows: Cinnamon oder Plasma.
- Mehrere installieren: Möglich, beim Anmelden wählt man die Sitzung. Es können aber doppelte Programme entstehen.
- Wichtig zu kennen: X11 und Wayland, Display-Manager und Anmeldebildschirm, Fenstermanager und Tiling-Fenstermanager.
Siehe auch: linux, linux-distributionen