GNOME
Kurz: GNOME ist ein Linux-Desktop mit aufgeräumter, minimalistischer Oberfläche, der auf Einfachheit und Konzentration setzt. Er nutzt das GTK-Toolkit und ist der Standard von Ubuntu, Fedora und Debian.
Genauer: Statt Startmenü und Taskleiste gibt es die „Aktivitäten-Übersicht“: Ein Tastendruck (Super) zeigt alle Fenster und die Suche. Fenster verwaltet der Compositor Mutter, die Oberfläche heißt GNOME Shell.
Im Detail
- Versionen: GNOME 3 ab 2011, seit GNOME 40 (2021) Nummern 40, 41, 42 … zweimal im Jahr (März und September), Version 3x entfällt. Jede Version hat einen Namen nach einer Stadt (46 Kuala Lumpur, 47 Denver, 48 Bengaluru, 49 Brescia).
- Wayland: Standardmäßig Wayland, die X11-Sitzung wird zurückgefahren.
- Anwendungen: Dateien (Nautilus), Web (Epiphany), Terminal, Texteditor, Fotos, Kalender, Einstellungen. Alle folgen den GNOME-Richtlinien (Libadwaita).
- Erweiterungen: Funktionen wie Dash-to-Dock, Systemleiste, Tiling über Erweiterungen, siehe GNOME-Erweiterungen und Tweaks.
- Kritik: Wenig Einstellungen, ungewohnte Bedienung, Erweiterungen können bei Updates brechen.
- Verwandt: Cinnamon und MATE entstanden als Abspaltungen, weil Nutzer das klassische Layout vermissten.
Siehe auch: Linux-Desktopumgebungen im Überblick, KDE Plasma