KDE Plasma
Kurz: KDE Plasma ist ein Linux-Desktop, der für Anpassbarkeit und viele Funktionen bekannt ist. Er nutzt das Qt-Toolkit und wird vom Projekt KDE (Gemeinschaft und Projekt) entwickelt.
Genauer: Plasma sieht standardmäßig aus wie eine klassische Oberfläche mit Startmenü, Taskleiste und Systemabschnitt, lässt sich aber fast vollständig umbauen: Panels verschieben, Widgets hinzufügen, Fenstereffekte einstellen. Fenster verwaltet der Compositor KWin.
Im Detail
- Versionen: Plasma 5 (2014–2023), Plasma 6 seit Februar 2024 auf Qt 6 mit Wayland als Standard. Neue Hauptfunktionsversionen erscheinen etwa alle vier Monate, dazwischen Fehlerkorrekturen.
- Wayland/X11: Beide Sitzungen werden angeboten. Für spätere Versionen wurde angekündigt, dass die X11-Sitzung wegfällt.
- Anwendungen: Dolphin (Dateien), Konsole (Terminal), Kate (Editor), Okular (PDF), Gwenview (Bilder), Spectacle (Bildschirmfotos), Discover (Software), KDE Connect (Handy-Kopplung).
- Anpassen: Systemeinstellungen, Designs, Aktivitäten, virtuelle Arbeitsflächen, Fensterregeln, Tastenkürzel, KRunner (Suche).
- Ressourcen: Heute überraschend sparsam, startet mit etwa 500 bis 700 MB Arbeitsspeicher.
- Distributionen: Kubuntu, KDE neon, Fedora KDE, openSUSE, Manjaro KDE, SteamOS (Desktop-Modus der Steam Deck).
- Mehr: Plasma-Widgets, Aktivitäten und Fensterregeln.
Siehe auch: Linux-Desktopumgebungen im Überblick, GNOME