Online-Shop als Kleingewerbe: Pflichten
Kurz: Wer online Waren verkauft, braucht ein Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, Preisangaben und klare AGB. Fehler führen schnell zu Abmahnungen.
Genauer: Im Fernabsatz haben Verbraucher ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Händler müssen Preise inklusive Steuern angeben, Versandkosten ausweisen und Pflichtinformationen vor Vertragsabschluss geben. Der Bestell-Button muss „zahlungspflichtig bestellen“ oder gleichbedeutend heißen.
Im Detail
- Impressum: Name, Anschrift, E-Mail, ggf. Umsatzsteuer-ID. Siehe Impressum.
- Datenschutz: Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitung, Cookie-Einwilligung.
- Widerruf: Belehrung und Muster-Formular, siehe Widerrufsrecht im Fernabsatz.
- Preisangabe: Endpreise, Grundpreis bei Mengenware, Hinweis „Kleinunternehmer“.
- Verpackung: Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (LUCID) und Lizenz, wenn man Verpackungen in Verkehr bringt.
- Elektro, Batterien: Zusätzliche Registrierung nötig.
- Minderjährige: Verträge mit Kunden über die Eltern/Genehmigung absichern.
Siehe auch: Privat verkaufen oder gewerblich?, Kennzeichnungspflichten im Online-Handel