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Palmöl

Kurz: Palmöl ist ein pflanzliches Fett aus der Ölpalme und steckt in rund der Hälfte aller verpackten Lebensmittel und in vielen Kosmetika.

Genauer: Es ist ergiebig und billig, aber der Anbau ist mit Regenwaldrodung, Verlust von Lebensräumen und Klimaschäden verbunden. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und macht Produkte streichfähig und lange haltbar.

Kontext bei uns: Der Produktscanner zieht bei Palmöl und Palmfett wenige Punkte ab und weist den Grund aus.

Im Detail

  • Namen in der Zutatenliste: Palmöl, Palmfett, Palmkernöl, Palmolein, Palmstearin. In Kosmetik: Palmitate, Glyceryl Stearate, Sodium Palmate und viele Derivate.
  • RSPO: Das Siegel „Roundtable on Sustainable Palm Oil” soll nachhaltigen Anbau belegen, wird aber kritisiert, weil es unterschiedliche Stufen gibt.
  • Ersatz: Andere Öle brauchen oft mehr Anbaufläche je Tonne. Das Problem ist die Art des Anbaus, nicht allein die Pflanze.
  • Praxis: Bio-Produkte und Hersteller mit zertifiziertem Palmöl nutzen.

Siehe auch: Versteckter Zucker in Lebensmitteln, NOVA-Klassifikation