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Modulation: QAM und OFDM

Kurz: Modulation prägt Daten einem Funk- oder Kabelsignal auf. QAM verändert dafür Amplitude und Phase, OFDM verteilt die Daten auf viele schmale Teilträger.

Genauer: Je dichter die Modulation, desto mehr Bit pro Symbol, aber desto empfindlicher gegen Rauschen. Deshalb sinkt die Datenrate bei schwachem Signal.

Im Detail

  • QAM: Quadraturamplitudenmodulation. 16-QAM überträgt 4 Bit pro Symbol, 256-QAM 8 Bit, 1024-QAM (Wi-Fi 6) 10 Bit, 4096-QAM (Wi-Fi 7) 12 Bit. Die möglichen Punkte bilden ein Raster („Konstellation”).
  • Anpassung: Router wählen die Modulation nach der Signalqualität (SNR). Siehe SNR und Dezibel.
  • OFDM: Statt eines breiten Trägers entstehen Hunderte schmale, orthogonale Teilträger. Störungen auf einzelnen treffen nur einen Teil. Mehrwegeausbreitung (Echos) wird beherrschbar, indem man ein Schutzintervall einfügt.
  • Einsatz: WLAN, 4G/5G, DSL, DVB-T, DOCSIS 3.1. OFDMA teilt Teilträger auf mehrere Geräte auf (Wi-Fi 6).
  • Berechnung: Hilfsmittel ist die Fourier-Transformation (FFT).

Siehe auch: WLAN-Standards