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SNR und Dezibel: Signalstärke verstehen

Kurz: Dezibel (dB) beschreiben Verhältnisse logarithmisch. In Netzen sind dBm (absolute Leistung) und SNR (Abstand zwischen Signal und Rauschen) die wichtigsten Werte.

Genauer: Die logarithmische Skala macht riesige Unterschiede handhabbar: Jede 10 dB bedeuten Faktor 10 in der Leistung, 3 dB ungefähr Verdopplung.

Im Detail

  • dB: Verhältnis zweier Leistungen: 10 · log₁₀(P₁/P₂). +3 dB ≈ doppelt, −3 dB ≈ halb, +10 dB = zehnfach.
  • dBm: Leistung bezogen auf 1 Milliwatt. 0 dBm = 1 mW, 20 dBm = 100 mW (übliche WLAN-Sendeleistung), −70 dBm = ein schwacher, aber brauchbarer Empfang.
  • WLAN-Faustwerte: −50 dBm sehr gut, −67 dBm gut für Video, −75 dBm grenzwertig, −85 dBm kaum nutzbar.
  • SNR: Signalpegel minus Rauschpegel in dB. Ein hoher SNR erlaubt dichte Modulation und damit hohe Datenraten. Bei DSL und Kabel ist er ein Hauptwert für Qualität.
  • Dämpfung: Auf Kabeln in dB pro Länge angegeben, bei Funk wächst sie mit Abstand und Hindernissen.
  • Antennengewinn: In dBi, beschreibt die Bündelung, erzeugt keine zusätzliche Energie.

Siehe auch: WLAN-Kanäle und Frequenzbänder