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WLAN-Standards: Wi-Fi 4 bis Wi-Fi 7

Kurz: Hinter den Wi-Fi-Zahlen stecken IEEE-802.11-Standards. Neuere Versionen sind schneller und gehen besser mit vielen Geräten um, aber die tatsächliche Geschwindigkeit hängt viel von Entfernung, Wänden und Störungen ab.

Die Generationen

NameStandardJahr (etwa)BandHöchstrate (theoretisch)
Wi-Fi 4802.11n20092,4 und 5 GHz600 Mbit/s
Wi-Fi 5802.11ac20135 GHz3,5 Gbit/s
Wi-Fi 6 / 6E802.11ax2019/20212,4, 5 (und 6) GHz9,6 Gbit/s
Wi-Fi 7802.11be20242,4, 5, 6 GHz46 Gbit/s

Die Höchstraten erreichen Geräte nie: Sie gelten für das beste Szenario mit vielen Antennen. Realistisch sind oft ein Drittel bis die Hälfte des Werts, geteilt auf alle Geräte.

Die Bänder

  • 2,4 GHz: weite Reichweite, durchdringt Wände gut, aber langsam und voll (Mikrowelle, Bluetooth, Nachbarn).
  • 5 GHz: schneller, geringere Reichweite.
  • 6 GHz (ab Wi-Fi 6E): viel Platz, kaum Altgeräte, aber noch kürzere Reichweite.

Was neuere Standards bringen

  • OFDMA (Wi-Fi 6): teilt einen Kanal in kleine Teile für mehrere Geräte gleichzeitig; gut bei vielen Geräten.
  • MU-MIMO: mehrere Geräte gleichzeitig bedienen.
  • Breitere Kanäle (bis 320 MHz bei Wi-Fi 7) und Multi-Link Operation: mehrere Bänder gleichzeitig nutzen.
  • WPA3: bessere Verschlüsselung (Mit dem WLAN verbinden).

Praxis

  1. Router zentral und frei aufstellen, nicht im Schrank.
  2. Für große Wohnungen mehrere Access Points per Kabel (Access Point) statt Repeater (WLAN-Repeater), weil Repeater die Rate halbieren.
  3. Geräte nur so schnell wie das schwächste Glied: Das Handy muss den Standard auch unterstützen.
  4. Wichtige Geräte (Fernseher, PC) per Kabel anschließen.

Siehe auch: WLAN, Router