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Rechenzentrum

Kurz: Ein Rechenzentrum ist ein Gebäude oder Raum, in dem viele Server, Speicher und Netzwerktechnik betrieben werden.

Genauer: Hier laufen Webseiten, Apps, Cloud-Dienste und Datenbanken. Der Betrieb muss rund um die Uhr zuverlässig, sicher und kühl sein.

Im Detail

Bestandteile

  • Server in Racks: in Schränken gestapelt, siehe Serverschrank.
  • Netzwerk: Switches und Router, oft als Leaf-Spine-Netz, dazu Anbindung ans Internet.
  • Strom: Zuleitungen aus zwei Netzen, USV (Batterien) und Notstrom-Generatoren.
  • Kühlung: Server erzeugen viel Wärme. Kalt-/Warmgang, Klimaanlagen, teils Flüssigkühlung.
  • Sicherheit: Zutrittskontrolle, Kameras, Brandschutz, Schutz vor Wasser und Einbruch.

Zuverlässigkeit

Wichtige Teile sind doppelt ausgelegt (Redundanz). Die Tier-Stufen (I bis IV) beschreiben die Verfügbarkeit, bei Tier III etwa 99,982 % im Jahr.

Standort und Recht

Der Standort bestimmt Datenschutz und Gesetze (DSGVO). Rechenzentren verbrauchen viel Energie, weshalb Abwärmenutzung und Ökostrom wichtig sind.

Siehe auch: Hosting, Virtualisierung, Skalierung