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Schlafzyklen und Traumphasen

Kurz: Schlaf verläuft in wiederkehrenden Zyklen aus Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf, in dem die intensivsten Träume auftreten. Ein vollständiger Zyklus dauert etwa 90 Minuten und wiederholt sich mehrfach pro Nacht.

Genauer: Die Zusammensetzung der Schlafphasen verändert sich im Laufe der Nacht, mit mehr Tiefschlaf früh und mehr REM-Schlaf später.

Im Detail

  • Leichtschlaf: Der Übergang vom Wachsein zum Schlaf, in dem der Körper beginnt sich zu entspannen.
  • Tiefschlaf: Die wichtigste Phase für körperliche Erholung, Zellreparatur und Immunsystemstärkung.
  • REM-Schlaf: Rapid Eye Movement kennzeichnet diese Phase, in der die lebhaftesten Träume stattfinden und das Gehirn sehr aktiv ist.
  • Muskelatonie: Während des REM-Schlafs ist die Skelettmuskulatur weitgehend gelähmt, um Ausagieren von Träumen zu verhindern.
  • Gedächtniskonsolidierung: Sowohl Tiefschlaf als auch REM-Schlaf spielen wichtige Rollen beim Festigen von Erinnerungen.
  • Schlafzyklus-Störungen: Häufiges Aufwachen oder unterbrochener Schlaf verhindern das vollständige Durchlaufen wichtiger Phasen.
  • Alterseffekte: Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil an Tiefschlaf oft ab, was leichteren und störbareren Schlaf erklärt (schlafhygiene-besser-schlafen, gehirn-aufbau-und-neuroplastizitaet).