Stoizismus: Gelassenheit im Alltag
Kurz: Die Stoa ist eine antike Philosophie, die lehrt, zwischen dem zu unterscheiden, was in unserer Macht steht und was nicht. Gelassenheit entsteht, wenn man sich auf das Beeinflussbare konzentriert.
Genauer: Bekannte Stoiker sind Epiktet, Seneca und Kaiser Marc Aurel.
Im Detail
- Kontrolldichotomie: Unser Urteil und Handeln sind in unserer Macht, Wetter, Meinungen anderer und Ergebnisse nicht.
- Gelassenheit: Gefühle entstehen aus Bewertungen, nicht aus Dingen selbst.
- Tugend: Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung als höchstes Gut.
- Negative Visualisierung: Sich mögliche Verluste vorstellen, um sie zu schätzen und zu verkraften.
- Abendreflexion: Den Tag prüfen: Was lief gut, was könnte ich besser machen?
- Heute: Ähnlich der kognitiven Verhaltenstherapie (emotionen-verstehen-und-regulieren).
- Kritik: Kann zu Gefühlsabwehr führen, wenn missverstanden (resilienz-psychische-widerstandskraft).